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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 259.

Sonntag, 17. November 2019, 19:40

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel der russischen Grenadiere. Gut erhaltenes Fundstück

Lange habe ich in der Schweiz nach einem Säbel der Grenadiere Suworovs gesucht, der vollständig und gut erhalten ist und keine zerhauene Klinge aufweist. Fündig geworden bin ich an einer Waffenbörse im Zürcher Oberland. Die Punzen sind etwas anders als bei den oben vorgestellten Säbeln. Auf der Klinge befindet sich das Monogramm E.A.II. (Zarin Katharina II. Alexejewna) und die Jahreszahl 1792(?). Das Wort in russicher Schrift heisst die "Tula", das ist die Waffenfabrik. Zur Zeit des Feldzugs Suw...

Freitag, 1. November 2019, 17:38

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Bern, um 1835

Im Jahre 1830 wurde die "Denkschrift über die Waffe der Scharfschützen publiziert". Sie führte zu einer teilweisen Umbewaffnung der Scharfschützen in allen Kantonen. In Frage gestellt wurde insbesondere, wieso die Scharfschützen ein aufpflanzbares Weidmesser brauchen. So ein schweres Wackelding am Stutzer behindere nur. Das Weidmesser müsse jederzeit greifbar im Gehänge bereit sein. Es werde insbesondere beim Durchqueren von dichtem Unterholz gebraucht. Der Autor hat auch dafür plädiert, neben e...

Freitag, 1. November 2019, 14:49

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser für Spielleute Kanton Fribourg um 1840

Das erste Reglement mit Mustermodellen für Blankwaffen wurde 1817 beschlossen und im Jahre 1818 wurden die Mustermodelle den Kantonen zugestellt. Verbindlich wurden lediglich die Modelle "krzer Säbel", "langer Säbel" und "Weidmesser" festgelegt. Für die Offizierswaffen konnte man sich nicht auf ein Modell einigen und es wurden nur Empfehlungen erlassen. Das führte mit der Zeit zu einer Lockerung der Beschaffungspolitik der Kantone. Diese haben - soweit sie es sich leisten konnten - eigene Modell...

Sonntag, 27. Oktober 2019, 14:28

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ordonnanz 1804. Säbel für unberittene Mannschaft Kanton Fribourg

Neben zahlreichen Säbeln mit remontierten Klingen gibt es auch Briquets mit eckigen Bügeln nach französischem Modell 1767, die von den Kantonen nach 1803 neu angeschafft wurden. Selbstverständlich laufen auch diese unter der Sammelbegriff Ordonnanz 1804. Im Gegensatz zu den Modellen mit remontierten Griffen haben die neu angeschafften Säbel meist eine Keilklinge ohne Rückenrinne oder Hohlbahnen. Gut erkennbar ist die Kennzeichnung mit dem Arsenalstempel des Kantons Fribourg.

Sonntag, 7. Juli 2019, 09:24

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Württemb. Kavallerie-Säbel M 1859

Danke Blankhans für den Beitrag. Als Schweizer Sammler finde ich den Vergleich zwischen dem Schweizerischen Modell 1867 für berittene Mannschaft und den würtenbergischen Kavalleriesäbeln sehr interessant in den Details. Die von olgaulan eingestellten Säbel sind dem schweizerischen Modell am ähnlichsten. Beide Länder scheinen als Modell das österreichische Modell übernommen zu haben. Bei den Details fällt mir auf, dass die von oulgulan eingestellten Varianten sieben Löcher aufweisen, der schweize...

Sonntag, 30. Juni 2019, 13:01

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Buchstabenfolge auf Schlepper

Wenn mir jemand einen Hinweis geben könnte, was die Buchstaben auf dem Schlepper für eine Abkürzung darstellen, wäre ich sehr dankbar. Beim Säbel mit gerader gesteckter Klinge handelt es sich meiner Meinung nach um eine militärische Übungswaffe für Säbelfechten. Hersteller ist Weyersberg Solingen. Die Kanten am Korb sind ein Hinweis dafür, dass dieser Säbel nicht zu einer Uniform getragen werden kann, die Kanten würden den Waffenrock aufrauhen. Das Schweizer Schlagband am Griff sagt nichts aus, ...

Sonntag, 30. Juni 2019, 13:00

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Buchstabenfolge auf Schlepper

Wenn mir jemand einen Hinweis geben könnte, was die Buchstaben auf dem Schlepper für eine Abkürzung darstellen, wäre ich sehr dankbar. Beim Säbel mit gerader gesteckter Klinge handelt es sich meiner Meinung nach um eine militärische Übungswaffe für Säbelfechten. Hersteller ist WEYERSBERG SOLINGEN, terzseitig längs der Klinge nach der Wurzel eingeprägt. Die Kanten am Korb sind ein Hinweis dafür, dass dieser Säbel nicht zu einer Uniform getragen werden kann, die Kanten würden den Waffenrock aufrau...

Montag, 24. Dezember 2018, 12:46

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Grenadiersäbel 18. Jh

Hallo corrado26, ich würde die Bilder auch gerne direkt einstellen, aber diesmal hat es überhaupt nicht geklappt. Danke caliburn für das Ausrichten der Bilder.

Sonntag, 23. Dezember 2018, 21:03

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Grenadiersäbel 18. Jh

Schöne Festtage wünsche ich allen. Kann mir jemand einen Hinweis geben, um was für einen Säbel es sich handelt. Angeblich soll es eine Grenadiersäbel der Fürstabtei St. Gallen sein, was ich nicht überprüfen kann.

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 13:45

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Offizier Felddegen Mitte 18. Jahrhundert

Auf seine Art gleicht der Griff dem Degen für Infanteristen des Königreichs Sardinien-Piemont Modell 1675. Allerdings haben die mir bekannten Exemplare einen weniger eleganten Knauf. Die Klinge dagegen könnte wieder stimmen.

Montag, 22. Oktober 2018, 17:51

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Basel-Landschaft, um 1835

Danke Joehau, es freut mich sehr, wenn Beiträge auf Interesse stossen. Das ist auch Motivation für weitere Beiträge.

Samstag, 6. Oktober 2018, 19:31

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Basel-Landschaft, um 1835

[size=10]Die Entstehung dieses Weidmessers gründet in den territorialen Umwälzungen der napoleonischen Zeit und dem Unvermögen der aristokratischen Regierung von Basel Stadt, den Zeitgeist im Zeitalter der Restauration zu erkennen. Auf dem Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft lagen vor den napoleonischen Umwälzungen Teile des Fürstbistums Basel sowie des Untertanengebiets der Stadt Basel. Erst 1815 gelangten durch Verfügung des Wiener Kongresses neun Gemeinden des aufgelösten Fürstbistum...

Samstag, 18. August 2018, 15:04

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Dragoner vielen Dank, dass du mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hast. Ich habe das falsche Gewehrmodell angegeben. Ich meinte das Kurzgewehr 89/00. Zum Kurzgewehr 89/00 wurden für die Festungstruppen und Radfahrer als einzige Beiwaffe Stichbajonette 89/00 abgegeben. Die Sappeure der Festungstruppen sowie dieTelegraphen- und Ballonpioniere fassten auch das Kurzgewehr 89/00 mit Stichbajonett 92/00 in Doppelltragtaschen zusammen mit dem Geniesäbel 78. Die Kanoniere der Positionsartilleri...

Donnerstag, 9. August 2018, 19:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerischer Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und Geschenkwidmung

Der Korb misst an der breitesten Stelle 7 cm, das Relief des Kreuzes am Korb ist relativ schwach. Klinge: Länge 81 cm, Breite an Wurzel 21,2 mm, terzseitig Hohlrinne, quartseitig flach. Klingendekor sehr gut erhalten: Beidseitig Trophäen und Ranken und Schweizerkreuz im Strahlenkranz. Terzseitig an der Wurzel Widmung F. 16.ten Sept. v. W & v. E. 1881, quartseitig an der Wurzel Herstellerlogo W. ALTENDORF SOLINGEN. An der Scheide oben ein Ösenband mit schiefer Klammer, unten ein Ringband mit fest...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und drei Absetzungen an der Griffkappe

Säbel mit schwachem Relief auf dem Klingendekor. Keine Herstellermarke. Griff nach Kuk Muster 1861, aber mit Schweizerkreuz in der Mitte des Korbes, maximale Breite 7 cm. Klinge: Länge 76 cm an der Wurzel 2 cm breit, terzseitig Hohlbahn, quartseitig flach, Kreuz im Strahlenkranz beidseitig auf Klinge. Klammer am Ösenband schief, fester unterer Tragering. Sehr schöner Mundbecher an der Scheide mit Absetzungen, der Scheidenmund mit den Arretierfedern ist an den Schmalseiten der Scheide verschraubt...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:36

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und messingenen Trageringen

Säbel nach kuk Muster 1861, Scheide im Retro Design, ursprünglich wohl schwarz brüniert, mit zwei messingenen Ringbändern und zwei Trageringen aus Messing. Korb ohne Schweizerkreuz mit maximaler Breite 7 cm. Klinge: Länge 76,5 cm, Breite an der Wurzel 22,1 mm, Fabrikationszeichen quartseitig auf Wurzel: Wappen mit Z (CLEMEN & JUNG SOLINGEN) terzseitig mit Hohlschliff, quartseitig flach, Schweizerkreuz im Flammenmeer beidseitig. Sehr solide Manufakturarbeit mit eingelötetem Knopf. Auch da weist d...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861

Allgemein wird angenommen, dass im sogenannten Katalog Grandson (Bekannte und unbekannte Schweizer Griffwaffen 18. bis 20. Jahrhundert, Redaktion René Bieri, Jüg A. Meier, Grandson 1987) unter der Nummer 43 erstmals ein solcher Galasäbel nach österreichischer Machart in Klinge, Korb und Scheide publiziert worden sei. Im Buch Griffwaffen von Jürg A. Meier wird jedoch bereits 1971 ein Griff eines Schweizerischen Galasäbels nach österreichischer Art abgebildet. Auf Seite 107 findet sich unter Ziffe...

Donnerstag, 9. August 2018, 16:35

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Ausgangssäbel Typ 1867 mit kombiniertem Ring und Ösenband

Passgenaue Scheide mit kombiniertem Ring- und Ösenband. Das kombinierte Ring- und Ösenband wurde ordonnanzmässig zuerst für den Säbel für Berittene 1896 und dann für den Offizierssäbel mit gerader Klinge Ordonnanz 1899 eingeführt. Die Firma Mohr und Speyer änderte aber bereits 1892 ihren Namen. Daraus kann das Herstellungsjahr des Säbels auf 1892 oder die Zeit davor 1892 festgelegt werden. Schmaler Griff nach Ordonnanz 1867. Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, Länge 78,7 cm, Breite an der Wurzel 1...

Donnerstag, 9. August 2018, 16:23

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Ausgangssäbel Typ 1867 mit schmalem Korb und leichter Klinge

Säbel mit Marke MOHR UND SPEYER terzseitig auf der Wurzel. Diese Firma für Offiziersausrüstung bestand über sehr lange Zeit mit ihrem Hauptsitz in Bern und einer Filiale in Zürich. Ursprünglich gehörte sie zum Mutterhaus Mohr & Speyer in Berlin. Am 13. Dezember 1892 änderte sie ihren Firmennamen in Speyer, Behm & Cie. Klinge: Beidseitig Hohlkehle, Dekor mit Schweizerkreuz im Strahlenkranz und Rankenwerk. Gerundeter Rücken mit Rankenverzierung. Klingenlänge 79,7 cm, Breite 18,9 mm an der Wurzel. ...

Donnerstag, 9. August 2018, 15:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerischer Ausgangssäbel Typ 1867, Griff Ordonnanzmasse, Klinge nach österreichischer Art

Ausgangssäbel für Offiziere nach Ordonnanz 1867 mit leichteren Gefässen und Klingen sind relativ selten. Mit Typ 1867 sind leicht gekrümmte Säbelklingen gemeint und nicht Säbel mit geraden Klingen. Galadegen mit geraden Klingen nach Typ Ordonnanz 1899 sind in verschiedensten Varianten zu finden. Die relative Seltenheit von Säbeln Typ 1867 in leichter Ausführung mag verschieden Gründe haben. Der plausibelste Grund wird wohl sein, dass es im Milizsystem der Schweiz nicht gestattet war, Säbel in le...