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Mittwoch, 30. August 2017, 11:07

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Preuß. Degen: Unbekanntes Wappen/Initialen am Griff

Es handelt sich um die inoffiziell zusätzlich am Degen angebrachte Chiffre "AV" der Kaiserin Auguste Viktoria, die ab 1890 auf den Achselklappen, Schulterstücken und Epauletten des Füsilier-Regiments "Königin" (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 86 in Flensburg getragen wurde.

Samstag, 15. Juli 2017, 20:08

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Replikat oder Original

Auf dem ersten Foto kann man auf dem Klingenrücken ein "W unter Krone" erkennen. Es könnte sich um eine preußische Abnahmepunze handeln, wie sie auf Nachbauten des französischen Säbels für leichte Kavallerie Mle. 1822 um 1847/-48 zu finden sind. Daneben befinden sich auf diesen Stücken dann meist auch die entsprechenden Jahreszahlen, also "FW 47" oder "FW 48". Die sehe ich hier nicht, der Stempel passt aber zum Königskopf der Gebrüder Weyersberg. Die Verwendung dieser preußisch abgenommenen Säbe...

Montag, 5. Juni 2017, 21:54

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Bayern, Grenadiersäbel um 1730

Danke für den Tipp i. S. Quellcode... Sah scheußlich aus, aber vorher habe ich es nicht ändern können. Haben wir alle was gelernt.

Sonntag, 4. Juni 2017, 22:21

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Bayern, Grenadiersäbel um 1730

Danke für die weiteren Fotos. Sie lassen durchaus an eine Reparatur denken. Wie gesagt, ich bin kein Schmied. Allerdings sollte Noraia die Aussage „Klinge und Angel sollten eigentlich immer aus einen Stück geschmiedet sein. Alles andere wäre von vorn herein eine Schwächung der Klinge.“ überdenken. Alle waffenkundlichen Werke berichten, dass Angel und oberer Teil der Klinge aus weicherem Stahl/Eisen bestanden, um bei einem Hieb das Abbrechen der Klinge in diesem Bereich zu verhindern. In der "Oek...

Samstag, 3. Juni 2017, 20:09

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Bayern, Grenadiersäbel um 1730

Die Schweißung / Reparatur der Klinge hat ja nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun. Deshalb sollte man vielleicht ein neues erstellen? Müsste ein Administrator machen. Dennoch interessiert mich die Schweißung. Ich bin kein Metallurge oder Schmied. Aber kann es nicht sein, dass hier gar keine Reparatur vorliegt? An älteren Klingen aus dem 18. Jahrhundert sieht man oft gerade in diesem Bereich solche Falten, Brüche, ... wie auch immer man das nennt. Ich gehe davon aus, dass hier der Bereich der...

Dienstag, 28. Februar 2017, 16:38

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Vorstellung und gleich ein Anliegen :)

.... und es ist kein Kavallerie-Offizier-Degen 89 (den gab es nicht), sondern ein Kavallerie-Degen 89 (KD 89) für Mannschaften und Unteroffiziere. In Württemberg eingeführt 1891. Hier als Privatwaffe.

Montag, 30. Januar 2017, 17:46

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Preussischer Säbel M 1816. Truppenzeichen auf Bügel

[color=#000000][font='Times New Roman']Ich würde eine andere Auflösung anbieten. Aufgrund verschiedener Zahlentypen gehe ich von zwei verschiedenen Stempelungen aus, die zu unterschiedlichen Zeiten eingeschlagen wurden. Der ältere Stempel (er verwendet zur Trennung Doppelpunkte) lautet „ : No : 1 “, wobei die „1“ fraglich ist. Könnte sinngemäß stehen für „Säbel, Kompanie oder Bataillon – N(umer)o 1“. Kann der verputzte Stempel unter dem Stichblatt lauten: „N. 1. ?“, also quasi eine Wiederholung?...

Dienstag, 24. Februar 2015, 18:14

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Was ist das für ein Degen/Säbel? Preußischer Herkunft

Bitte gerne Bilder per PN. Ich kann an Sie keine PN schicken, sie müssen mich erst zum "Freund" erklären, sonst geht es nicht.

Sonntag, 22. Februar 2015, 16:42

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Was ist das für ein Degen/Säbel? Preußischer Herkunft

Am Ortblech unten ist i.d.R. eine kleine Kugel aus Messing als Abschluss. Bei preußischen Nachfertigungen (und eine solche soll das ja hier sein) ist diese Kugel (eher eine Art dicker Nagel/Stift mit gerundetem Ende) grundsätzlich aus Eisen. Dass es sich bei der Devise um eine Gravur handelt, kann ich mir kaum vorstellen ? ? ?

Samstag, 21. Februar 2015, 11:09

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Was ist das für ein Degen/Säbel? Preußischer Herkunft

Hilfreich wären gute Fotos von der kompletten Ätzung (oder ist es eine Gravur ?) des Motto´ s "Mit Gott für König ...", der Lieferantenadresse auf dem Rücken und dem Ortblech. Sitzt unten eine Kugel aus Messing oder ein Eisenstift ? Bei separat aufgelegtem Landwehrkreuz muss man wohl von einer Kopie ausgehen . Aber erst mal abwarten, was die anderen Fotos zeigen.

Mittwoch, 18. Februar 2015, 17:29

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Was ist das für ein Degen/Säbel? Preußischer Herkunft

Ich weiß nicht, ob corrado 26 Recht hat. Nochmals die Bitte, am besten an Schneidezahn, zu prüfen, ob das Landwehrkreuz separat aufgelegt ist.

Donnerstag, 12. Februar 2015, 09:45

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Was ist das für ein Degen/Säbel? Preußischer Herkunft

Ist das Landwehrkreuz extra aufgelegt oder Bestandteil des Gusses?

Donnerstag, 26. Juni 2014, 06:56

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Reiterdegen (Reiterschwert) 17JH

Hallo Mutz, wäre es möglich, ein Detailfoto der Griffoberwicklung nachzureichen? Vielleicht ist es möglich, dann mehr dazu zu sagen.

Montag, 16. Juni 2014, 15:50

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Hallo, bin auch ein "Neuer"

Ich denke, es handelt sich hier um einen sog. Vereins-Säbel, wie er für Schützenvereine, Spielmannszüge, etc. gefertigt wurde. Es kann durchaus noch etwa aus der Zeit des 1. Weltkriegs stammen, ich vermute aber, dass es weit späteren Datums ist. Hier kommen sogar die 70-/80-ger Jahre in Betracht (wird heute noch gefertigt). Da passt schon fast das Säbelportépée aus Wehrmachtszeiten dazu...

Donnerstag, 5. Dezember 2013, 16:12

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Prussian cavalry sword 1811 patern -interestiong markings

This ist not (!!!) the cavallerie sword M. 1811. Blade and scabbard belong to this model, but the complete hilt is that of the Prussian Artilleriesäbel. So I think, this sword is a “marriage”.

Sonntag, 4. August 2013, 09:05

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Einordnung IOD a.A.

Das Thema preuß. Infanterie-Portépées wurde bereits in diesem Forum behandelt. S. unter "Uniformkunde - Portepee, Faustriemen, Troddel" das Thema "Preuß Infanterie-Portepees im 19. Jahrhundert" vom 22.05.2005. Gruß Naseweis

Montag, 29. Juli 2013, 11:01

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Säbel mit Ätzung, Eisenhauer, wer kann helfen

Es handelt sich um einen preußischen Füsilier-Offizier-Säbel (bisweilen, aber nicht dem damaligen Usus entsprechend, als M. 1826 bezeichnet) in der Ausführung um 1880. Die Waffe ist in nahezu allen blankwaffenkundlichen Quellen ausführlich beschrieben. Ein dünner verdrillter Draht der Wicklung fehlt; der Tragehaken am Mundblech ist falsch ergänzt.

Montag, 8. Juli 2013, 19:22

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Einordnung IOD a.A.

Guten Abend, die ursprüngliche Frage kann man nicht beantworten. Dieser Degen kann (bezogen auf Preußen) ein IOD (bis 1889) oder ein zeitlich etwas späterer (Bahn-) Beamten- oder ein Vereinsdegen sein. Alle 3 Möglichkeiten lassen zeitgenössische Waffenkataloge zu. Das innere Scharnier ist als Unterscheidungsmerkmal ungeeignet, da es bei allen 3 Ausführungen vorkommt. Ebenso die Ätzungen (auch Beamte hatten militärische Motive.) Die Unterscheidung Militär / Beamter ergab sich durch das Portepee (...

Freitag, 24. Mai 2013, 19:04

Forenbeitrag von: »Naseweis«

Preußischen Pallasch, ID bitte

Es handelt sich aufgrund der fehlenden Krone über der Chiffre auf jeden Fall um die Kopie eines altpreußischen Degens für Kürassieroffiziere.

Samstag, 6. April 2013, 20:19

Forenbeitrag von: »Naseweis«

preußischen Stichdegen für Offiziere im Garde-Kürassier-Regiment

Hallo thomasfj 64, diese Stich-/Interimsdegen oder kleinen Degen waren immer Eigentumstücke, da sie nur von Offizieren getragen wurden, die neben ihrer Bekleidung auch ihre Waffen stets selbst beschaffen mussten. Es gibt daher auch kein "allgemein bekanntes Modell", sondern der Offizier beschaffte sich eine Waffe mit einer Klingenlänge, die seiner Körpergröße angepasst war. In nahezu allen waffenkundlichen Werken sind die beiden unterschiedlichen Muster der Kürassier-Offizier-Stichdegen, also ru...