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Gestern, 08:00

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragtaschen für Stichbajonette

Gemäss Bundesbeschluss vom 20 Juni wurde das Kurzgewehr Modell 1889/1900 oder kurzes Gewehr Modell 1889/1900 für die Bewaffnung der Spezialtruppen eingeführt. Gemäss Bundesbeschluss vom 20. Juni 1900 werden die Mannschaften der Postionsartillerie, der Festungstruppen, der Telegraphenkompanien, der Ballonkompagnie, und der Radfahrerabteilungen mit dem Kurzgewehr 00 ausgerüstet. Für das Kurzgewehr ist das Stichbajonett vorgesehen, mit welchem auch die Gewehre der Geniewaffe versehen sind. Für die ...

Gestern, 07:43

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Doppeltragtaschen

[size=10][size=12]Hallo Joehau, danke für die Präsentation des Geniesäbels mit Doppeltragtasche. Es handelt sich bei deiner Doppeltragtasche um eine Tragtasche, die unter der Ordonnanzbezeichnung Modell 1875 läuft.[/size] [size=12]Mit der Neuorganisation der Armee von einer Kontingentsarmee kantonaler Truppen zur eidgenössischen Armee von 1875 ging auch die Kompetenz zur Beschaffung von Ausrüstung und Bewaffnung vollständig an den Bund über. Die zu beschaffenden Gegenstände wurden öffentlich aus...

Dienstag, 3. April 2018, 07:11

Forenbeitrag von: »schmiede39«

W & C in Frakturschrift

Hallo joehau, geschätzter Jörg, vielen Dank für die Anregung. Erst nach Konsultation meines Sammlungverzeichnisses ist mir eingefallen, dass sich ein Säbel mit entsprechend beschrifteter Klinge in meiner Sammlung befindet. Es handelt sich um einen Säbel für Artillerieoffiziere der Ordonnanz 1852. Die Säbel der Artillerieoffiziere hatten kürzere Klingen, im vorliegenden Fall beträgt die Klingenlänge 83,5 cm. Der Säbel ist an der Wurzel terzseitig beschriftet mit Wester & Co., quartseitig findet s...

Montag, 26. März 2018, 13:58

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Säbel eidg. Ordonnanz M 1867, berittene Mannschaft

Hallo joehau unter google findest du unter wester & co solingen einen Cavalry saber, Model 1860, Wester & Co. mit dem gleichen Firmenlogo auf der Klinge wie auf dem Schlepper deiner Scheide.

Sonntag, 25. März 2018, 16:24

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Säbel eidg. Ordonnanz M 1867, berittene Mannschaft

Hallo Joehau, die allerersten Säbel für berittene Mannschaft wurden von Wester & Co Solingen geliefert. Die Säbel haben leicht andere Griffe mit einer Schnurunterwicklung, was dann 20 Rippen auf dem Griffleder ergibt. Die Scheiden all dieser Säbel sind genauso wie bei deinem mit W & C in Rundenschrift bezeichnet, das bedeutet wahr scheinlich Wester & Co Solingen. Vor 1875 trugen diese Säbel keine eindenössische Waffennummer. Ich nehme somit an, dass deine Scheide aus Fertigung Wester & Co stamme...

Dienstag, 20. Februar 2018, 09:22

Forenbeitrag von: »schmiede39«

M1842/52 Säbel für unberittene Offiziere

Hallo joehau, das ist ein sehr schöner Säbel mit der ursprünglichen Belederung am Griff, also nicht Rochenhaut. 1861 wurde für Infanterie Offiziere eine neue Säbeltragart eingeführt. Nach Bekleidung und Ausrüstung von 1852 trugen die Inf Of den Säbel an einem leinenen Schulterbandelier unter dem Uniformfrack. An den Leinen- oder Hanfbändern war die lederne Tragetasche angenäht, in die der Säbel eingesteckt wurde. Die Scheiden 1842/52 sind zweiteilig: Mundblech mit Trageknopf und Stiefel mit Ortk...

Freitag, 19. Januar 2018, 18:44

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Highpower625, danke für deinen "Spielmann". Bild 3410 zeigt die interessante Variante, bei der die Gegenseite des abgeschliffenen Drückers rund ausgebohrt worden ist. Es existieren auch Varinaten ohne runde Ausbohrung mit beidseitigem Plattschliff. Ich vermeine auch noch eine der Nieten zu erkennen, mit der der Bajonettknauf am Angel befestigt ist. Die Vernickelung wurde vom Träger auf eigene Kosten vorgenommen. Die Militärzeitschriften aus dieser Zeit sind voll von Inseraten, in denen Ver...

Samstag, 13. Januar 2018, 20:32

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragtasche (Frosch) Stichbajonett 1889/00/11

Hallo Dragoner, hast du dir schon einmal überlegt, woher der ausdruck "Frosch" kommt. Gewiss ist, das dieser Ausdruck nicht ordonnanzmässig ist, denn die ganze Beschaffungsliteratur (Zeichnungen, Ausrüstungstabellen, Ausschreibungen) sprechen von Bajonettscheidentasche, Bajonettscheidtasche, Scheidentaschen oder Scheidtaschen. Ich vermute, der Ausdruck stammt von den messingenen Haken an den Waffenröcken der Ordonnanz 1896. Diese hatten ein froschmaulähnliches Aussehen. Auf diese "Frösche" kam d...

Freitag, 12. Januar 2018, 18:57

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Mir unbekannte Variante des französischen Grenadiersäbels M 1790

Hallo Fagan, das ist ein sehr schönes Beispiel eines Säbels aus dem 18. Jh., der mit einem "moderneren" Griff wiederverwendet worden ist. Meiner Ansicht nach handelt es sich nicht um eine französische Armeewaffe. Die französischen Grenadiersäbel Modell 1767 mit dem zweiteiligen Griff und Winkelbügel haben wesentlich massivere und schwerere Griffe. Die französischen Säbel aus dieser Zeit haben Keilklingen und sind bis zure Revolution mit GRENADIER beschriftet und weisen das verschlungen Doppel L,...

Montag, 8. Januar 2018, 19:30

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Rittmeister Zürich um 1700 ?

Solche magische Zahlen können auch mit der Quersumme gedeutet werden. Hier ist sie eins.

Montag, 8. Januar 2018, 16:51

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Reversible Holzstücke in der Aufpflanznut

Hallo Dragoner die Bilder 005 bis 010 zeigen ein Holzstück, das leicht in die Holznut eingeführt und wieder entfernt werden kann. Der Träger dieses Bajonetts muss ein praktischer Mensch gewesen sein, denn er hat auf der Aussenseite eine Kerbe eingeschnitten, damit er mit einem Fingernagel das Holzstück aus der Nut ziehen kann. Holz neigt bei trockener Luft ja dazu, zu schwinden. Solche Holzverschlüsse lottern in der Nut und erfüllen ihren Zweck nur beschränkt. Holz kann aber auch quellen, dann s...

Freitag, 5. Januar 2018, 19:16

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Rothbarsch, da muss ich dich leider enttäuschen. Da gibt es nichts. In Vorbereitung ist ein Buch über Zürcher Blankwaffen im 18. Jahrhundert. Ein entsprechendes Buch über Berner Blankwaffen kam leider nicht zustande.

Freitag, 5. Januar 2018, 19:11

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Rittmeister Zürich um 1700 ?

Hallo Rothbarsch, auf meinen Beitrag zu Weidmesser aus dem Kanton Zürich, 1770 und später, hat mir Jagdsammler folgende Antwort geschickt: Zu den Klingen mit magischen Zahlen und Wolfsdarstellung (ja es soll ein Wolf sein) wäre noch zu erwähnen, dass es sich um Solinger Produkte handelt die mit den Meistern Abraham und Johann Berg, Teschen und Sohn, Peter Mumm, Beyersberg und Abraham Martens in Verbindung gebracht werden. Siehe hierzu: "Hirschfänger" von Herbert H. Westphal Seite 402. Noch ein H...

Donnerstag, 4. Januar 2018, 23:42

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Dragoner, für den Hinweis auf die Holzstücke, die zum Schutz vor Dreck in die Nut gesteckt werden konnten, bin ich dir sehr dankbar. Bei entsprechende Exemplaren der Modelle 1918 und 1918/55 in meiner Sammlung mit Holzstück in der Nut glaubte ich nicht so recht an Bajonette für Spielleute, da die Bajonette mit ihrer Nummer plausibel einem Gewehr mit entsprechender Nummer zugeordnet werden können. Werde meinen Beitrag anpassen und komplettieren und mit Bildern versehen. Da zeige ich noch ei...

Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:53

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Dragoner es freut mich sehr, dass du zu Beginn des neuen Jahres eine Diskussion über Bajonette in Gang bringst. Letztes Jahr habe ich viel Zeit investiert mit Recherchen über die Bewaffnung der Spielleute. Mit Beschluss des Bundesrates vom 21. Dez. 1867 wurde der kurze Säbel (Briquet) abgeschafft. Von nun an wurden die Nichtgewehrtragenden mit dem Faschinenmesser 1842/52 ausgerüstet, so auch die Spielleute. Im Sinne einer Vereinheitlichung der Bewaffnung wurden die Spielleute-Rekruten der ...

Donnerstag, 30. November 2017, 20:32

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Mannschaften der Artillerie, Sappeure, Pontoniere, Train und Jäger nach Muster 'Briquet' , Zürich

Hallo joehau, seit Jahren versuche ich mit Sammlern und Forschern den Spuren der Schweizer Briquets zu folgen. Dabei sind noch viele Fragen offen, doch einige Erkenntnisse sind klar. Wir müssen uns von der Vorstellung eines Schweizer Briquets lösen. Vor 1817/18 haben die Kantone die leeren Zeughäuser wieder bestückt. Als Infanteriesäbel beschafften sie kurze Säbel mit ein- oder zweiteiligen Griffen in der Art des französischen Säbels für Grenadiere 1767. Zahlreiche Säbel aus dem 18. Jh. mit Rück...

Dienstag, 21. November 2017, 07:50

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ich bin dann wohl der Neue!

Hallo MW-Blankwaffen. entschuldige, dass ich dir nicht gleich auch noch die bestehenden Publikationen angegeben habe. Den Kroker (zweite Auflage) muss ich gerade kopieren. Ich bin am Kostenvoranschlag. Die Schweizerische Nationalbibliothek in Bern ist sehr hilfsbereit und kooperativ, mach wie du willst. Die Französischen Briquets der Modelle AN IX, XI und XIII sowei ihre Vorgängermodelle sind erschöpfend abgehandelt in: Michel Pétard, DES SABRES ET DES ÉPÉES, Troups è Pieds - de Louis XIV à nos ...

Samstag, 11. November 2017, 15:52

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ich bin dann wohl der Neue!

Hallo MW Blankwaffen, Kroker hat für seine Ausstellung im Alten Zeughaus Solothurn (Hauptstadt Solothurn, im Kanton Solothurn) eine A4 Broschüre verfasst. Da die ausgestellten Schweizerischen Exponate unbefriedigend bezeichnet waren, gabe es eine Neuauflage. In der Kroker Broschüre findest du den roten Faden, aber wenn du länderweise in die Tiefe gehen willst, musst du wahrscheinlich selber forschen.

Mittwoch, 8. November 2017, 06:53

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Infanterie, Artillerie, Jäger und Train, Eidgenössische Ordonnanz 1817

Danke für den Hinweis joehau, das habe ich verwechselt. Ich hatte einmal ein schweizerisches Briquet mit einer belgischen Scheide, wahrscheinlich eine Sammlermontierung. Die Scheide war mit dem gleichen Mundstück ausgestattet, der Stempel auf der Scheide zeigte ein Jahr um 1880, das eingestanzt R-ähnliche Zeichen war ebenfalls vorhanden. Der Stiefel war auch eingenäht und liess nur den metallenen Ortknopf frei. Beim dritten Bild von links nach rechts unter dem Titel "Vorstehende Rillen am Brique...

Mittwoch, 8. November 2017, 06:37

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ich bin dann wohl der Neue!

Willkommen Martin und Hallo Koppel, es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Ich habe in meiner Sammlung von Schweizer Briquets auch die französischen Briquet-Ahnen sowie ein Briquet mit Griff AN IX und einer Klinge der Cavalerie légère.