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Donnerstag, 12. März 2009, 20:21

Löwenkopfsäbel! selten? 1A Erhalten!

Ich habe insgesamt 3 Säbel geerbt und würde gerne mehr darüber erfahren. Sie wurden aufwendig restauriert und befinden sich, nach meiner Meinung in einem sehr guten Zustand. Ganz besonders dieses Modell ist in einem sehr guten Zustand. ch kann nur soviel dazu sagen, dass der Degen meinem Urgroßvater gehört hat und dass er in Frankreich gefallen ist. Wann und wo ist mir nicht genau bekannt. Ich meine zu wissen dass er in Lotringen im ersten WK gefallen ist. Er gehörte zur berittenen Infanterie und hatte vor seinem Tod einen hohen Rang und gehörte zur Oberschicht. Ich hoff, dass diese Informationen weiterhelfen können. Falls mehr Bilder gewünscht werden, kann ich noch welche rein stellen. Ich bin für jede Information, die ich kriegen kann, Dankbar. Wichtige Infos für mich wären unter anderem: Seltenheit??? Ja/Nein ?? Wert??? Wann würde der Degen ungefähr geführt? Aus welchem Material ist eigentlich der Griff? ---> Messing! Ich meine den mit Draht umwickelte Teil, sieht für mich aus wie schuppige Haut! Vielen Dank schon im voraus! grüße koax

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Donnerstag, 12. März 2009, 20:34

Wenn ich noch genaue Abmessungen posten soll, werde ich es natürlich tun.
Ich denk, diese Bilder dürften gut Aufschluss über den Zustand, des für mich sehr edel wirkenden Säbels, geben.

Wenn mir jemand sagen könnte für welchen Rang dieses Schwert bestimmt ist!
Ich meine mich erinnern zu können, dass er Hauptmann oder Major gewesen ist. Wäre nett wenn dies jemand belegen oder widerlegen kann!

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Freitag, 13. März 2009, 08:18

Hallo koax, wäre nett mal ein paar Bilder von der Klingenätzung zu sehen. Ist ein Hersteller auf der Klinge? Befindet sich ein Sachsenwappen oder eine Herscherchiffre auf der Klinge? Mit freundlichen Grüßen königsberg

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Freitag, 13. März 2009, 10:21

Es steht nur FABRICIA TOLEDO auf der Klinge. Habe es extra abgepaust, da es sich unter den Initialien GR steht! Foto davon wurde schon gepostet.
Was bedeuten diese Initialien?

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Freitag, 13. März 2009, 10:23

Ein Blick auf die Vernietung am Löwenkopf wäre vielleicht auch hilfreich.

Gruss
blankhans

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Freitag, 13. März 2009, 10:39

Ich hoff dies kann helfen!

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Freitag, 13. März 2009, 17:41

Hallo koax,
wenn alles stimmig wäre, würde es sich um einen sächsischen Interimssäbel für Kavallerie - Offiziere oder auch für Offiziere des 1.Kgl.Sächs. Feldartillerie -Rgt. Nr.12 aus dem Zeitraum ab 1902 handeln. Der Namenszug GR steht für König Georg ( Regierungszeit 1902 bis 1904 ). Damit ist das für mich zweifellos originale Gefäß des Säbels eindeutig bestimmbar.
Erhebliche Probleme habe ich allerdings mit der Zugehörigkeit der Klinge, diese erscheint mir neueren Ursprungs. Mir ist aus o.g. Tragezeit noch nie eine sächsische Säbelklinge mit der Herstellerangabe FABRICIA TOLEDO vorgekommen, auch entspricht die Klingenätzung nicht der sächsischen Vorschrift ( für Offizierswaffen zwingend mit Kgl. Namenszug und -Wappen ). Die Ausführung der Angelbefestigung belegt nach meiner Auffassung auch die spätere Zusammenstellung von Klinge und Gefäß.
Falls Dein Foto ( Säbel und Scheide nebeneinander ) nicht täuscht, ist die Scheide über die zulässige Toleranz zu lang und wäre mit dem feststehenden Ring auch nicht vorschriftsmäßig. Auch wenn der Säbel optisch einen guten Eindruck macht, in dieser Zusammenstellung dürfte er kaum getragen worden sein.
Zu Deinem Informationsbedarf:
Sofern Dein Urgroßvater in einem der vorgenannten Sächs. Regimenter als Offizier gedient hat, wäre unter Namensangabe in den mir vorliegenden Ranglisten eine Recherche zu den Dir fehlenden Angaben sicherlich möglich.
Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen