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Mittwoch, 13. Mai 2009, 16:48

Kopie österreichischer Beamtensäbel M 1889

Angeregt durch LeHussard´s Beitrag möchte ich eine schlechte Nachahmung eines österreichischen Beamtensäbel M 1889 aus Polen zeigen. Mfg Michael
"Für Ehre und Pflicht bis Herz und Klinge bricht"

Bin auf der Suche nach gut erhaltenen, österreichischen Mannschaftssäbeln, besonders den Modellen M1850 und M1858.

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 17:34

Na ja, meine Kopien stammen aus eine Fachwerkstatt und die Produktion wird vom Fachmann auf dem BW-Gebiet überwacht, deswegen sind sie sehr gut. Aber gib dem Fälscher von Ö-Waffen ein wenig Zeit und die Kopien werden bestimmt besser!
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

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Mittwoch, 13. Mai 2009, 20:46

Hallo Michael und le Hussard!
Unglaublich, mit welchem ekelhaften und schrottigen Blendwerk versucht wird, den Leuten möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen!
Ich danke euch für die in meinen Augen äusserst wichtigen und aufschlussreichen Beiträge, vielleicht kann man so doch den einen oder anderen Sammler von einem unüberlegten Erwerb abhalten.
Ich fürchte ebenfalls, dass diese unsere "Rubrik der Kopien" (und der leider oft auch in unehrlicher Absicht verfertigten Fälschungen) in Zukunft noch zusätzlich an Bedeutung gewinnen wird.
Ich denke auch, dass jeder, der solchen "Missgeburten von Blankwaffen" ansichtig, kundig oder habhaft wird, davon hier an dieser Stelle berichten sollte, um Forumsmitglieder vor vermeidbarem Schaden zu bewahren (es sei denn, man möchte derlei bewußt erwerben...).
Im persönlichen geringsten Zweifelsfalle gilt für mich auf alle Fälle:
Zurückhaltung üben (auch wenn es vielleicht schwer fällt--und besser nicht kaufen!!
In diesem Sinne werden in einem prominenten Online-Auktionshaus aktuell ebenfalls mit Standort Polen alte militärische Dolche verkauft ua vermeintlich ein kk österr. Marinedolch M1849 (wird dort nur als österr. Marinedolch bezeichnet, vmtl um die Begierde für das bis dato unentdeckte Objekte zu entfachen), der zwar gut gemacht scheint, aber dem intuitiv und instinktiv nicht zu trauen ist (es wird auch nicht a priori für die Originalität garantiert, wie man es bei einem entsprechend seltenen wertvollen Stück erwarten würde-ohne aber gleichzeitig von einer Kopie sprechen zu wollen. Auch
sind die Preise nicht gering, aber verglichen mit der Prominenz derartiger Objekte doch vergleichsweise viel zu nieder angesetzt ca 500€) So wird/wurde auch mit den sogenannten kuk Projektdolchen M1917 und 1918 viel Schindluder getrieben und Vorsicht ist jedenfalls angebracht.
Interessant ist auch die Entwicklung dieser Umtriebe, wie ich sie bemerke:
So hat man noch vor einigen Jahren aus vorhandenen originalen alten Teilen wertsteigernde glänzende "marriagen" (zb Kavalleriehelme, Kopfbedeckungen usw) verfertigt oder alte Objekte hochglänzend für eine unkundige zahlungskräftige Klientel verkaufsfördernd "zu Tode" restauriert. Ich nehme an, dass man, ohne wirklich von der oa Praxis abgekommen zu sein, mittlerweile in grossem Stile, vmtl. zwecks Gewinnmaximierung oder auch in zunehmender Ermangelung von Originalen, zur Neuanfertigung von Anmutungskopien mit steigender Tendenz der Vervollkommnung übergegangen ist. Da wäre an sich noch nichts Schlimmes (wem`s gefällt...) daran, würde man beim Verkauf auch den Unkundigen entspreched ausreichend auf diesen Umstand hinweisen.....
mlG Gerhard
A.E.I.O.U.

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Donnerstag, 14. Mai 2009, 14:40

Hallo liebe Freunde!!!

Menschliche Gier nach Geld kennt keine Grenzen. Ich verstehe, wenn jemand verkauft eine Kopie wie einer Kopie. ( Mit den entsprechenden Preisen ). Aber leider, sie versuchen zu täuschen die Anfänger, und dazu das große Geld verdienen. Das ist Untat. Wir alles wissen für Dolchen. Gott sei Dank, Kopien der österreichischen Säbel sind wenig und sie haben schlechten Qualität. Ich hoffe aufrichtig, dass es auch so bleiben.
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe