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Freitag, 4. März 2011, 14:27

Revolution Säbel

Hallo Sammlerfreund! Ich zeige ein seltenes Relikt, brach ein Blatt in der Hälfte, einem ungarischen Husaren Säbel M 1824. Am Ende der Revolution von 1848/49, Honved Armee (General Görgey), die russischen zaristischen Armee (General Rüdiger) die Waffen niedergelegt vor. (13. August 1849, bei Vilagos) Viele der Schwert zerbrach, dass sie nicht gegen ihr Land eingesetzt werden. http://mek.niif.hu/01900/01903/html/cd7/…o444pe94246.jpg http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co…C3%A9tel_VU.jpg Nach Klingerücke geprägt FISCHER, Innenseite (1)823, nach Parierstange Innenseit, unten Schlitz geprägt einen Schmiedmarken, Anker (Fischer) und (1)831. Man erkennt, dass die Klinge gedreht hatte, bis es kaputt war. Ich hoffe, dass alles, was ich klar geschrieben. Leider, meine Kenntnisse der deutschen Sprache gibt es noch wenige. Viele Grüsse Laszlo
"Vitam et sanquinem!"

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Freitag, 18. März 2011, 08:48

Hallo Laszlo

Hab den Beitrag erst jetzt gesehen.
Bin beeindruckt - wirklich tolles Stück.
Meinst du, das die Warhscheinlichkeit sehr hoch ist, das der Bruch der Klinge wirklich von der Kapitulation stammt?

Einen Säbel mit so einem historischen Hintergrund zu haben, ist schon etwas besonderes.
Der M1824 ist ja das Synonym für die ungarischen Revolutionäre als Kontrastrück zum in der "deutschen" Kavallerie geführten Pallasch.
Umso mehr hat dieses Muster einen tiefen Bezug zu Ungarn und zur Revolution, die ja nur mit russischer Hilfe niedergeschlagen werden konnte.
Die Wiener Bevölkerung hat sich ja mit der ungarischen Bevölkerung solidarisiert und hat versucht zu verhindern das eine Armeeabteilung aus Wien zur Unterstützung von Jelacic zum Niederschlagen des Aufstandes auszieht.
Das ist ja dann in die Wiener Oktoberrevolution gemündet.

Wirklich toller Säbel.

Servus

Alex