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Freitag, 25. Dezember 2015, 12:27

Preuß. Kavallerie-Offizier-Interimssäbel (Löwenkopf-Säbel) um 1900

Vergoldetes und reichhaltig verziertes Messing-Bügelgefäss. Auf Parierstangen-Lappen aussen gekreuzte Lanzen. Löwenkopf mit roten Glasaugen. Damast-Steckrückenklinge mit Schör zu 2/3 gebläut, geätzt und vergoldet mit militärischen Trophäen und Blattwerk. Zusätzlich innen zwei Schriftbänder "AECHT DAMAST" und "EISENHAUER". Auf der Aussenseite die Widmungs-Inschrift "Bräutigam s/l. Roos". Auf Rücken die Hersteller-Ätzung "EWALD CLEFF SOLINGEN" (1862 - 1966), die auf der Fehlschärfe auch nochmals als Stempel eingeschlagen ist. Schneide angeschliffen. Blanke Stahlblech-Scheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen.

Gesamtlänge...................965 mm
Säbellänge......................945 mm
Klingenlänge....................800 mm
Klingenbreite (max.)............24 mm

Gruss
blankhans
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2

Freitag, 25. Dezember 2015, 14:01

Verziertes Messing-Bügelgefäss mit flachem Löwenkopf-Knauf. Auf Parierstangen-Lappen aussen gekreuzte Säbel und innen Besitzer-Wappen. Damast-Steckrückenklinge mit Blattwerk geätzt. Vergoldung nur noch in Resten vorhanden. Aussen zwei Schriftbänder "EISENHAUER" und "ECHT-DAMAST" zusammen mit der Widmung "Das Offizier-Corps des 2ten Schlesischen Dragoner-Regiments No. 8 seinem scheidenden hochverehrten Kameraden, dem Major Arent". Auf Rücken eingeätzte Händler-Adresse "F. MUHM BERLIN". Vernickelte Stahlblechscheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge...................1.080 mm
Säbellänge......................1.055 mm
Klingenlänge......................910 mm
Klingenbreite (max.)..............29 mm

Gruss
blankhans
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3

Freitag, 15. Januar 2016, 21:20

Mitte 19. Jahrhundert. Messing-Bügelgefäss mit viereckigen Parierstangen-Lappen. Flacher Löwenkopf-Knauf mit gekreuzten Pratzen im Genick. Geätzte Klinge mit Pandurenspitze. Auf kurzer Fehlschärfe innen eingeschlagene "Bienenkorb-Marke" des Herstellers Samuel Hoppe, Solingen 1825 - 70. Unter Parierstangen-Lappen aussen in Schreibschrift eingeätzt der Händler "J.G. Ebsner vormals Hartmann" und innen "Schwertfeger in Berlin". Blanke Stahlblechscheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge....................985 mm
Säbellänge.......................960 mm
Klingenlänge.....................830 mm
Klingenbreite (max.).............24 mm

Grusse
blankhans
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4

Dienstag, 19. Januar 2016, 21:47

Um 1890. Übergrosses Messing-Bügelgefäss verziert durch Eichenblätter. Parierstange auf der Unterseite gestempelt "GESCHÜTZTES MUSTER". Dunkelbraune, gerillte Kunststoff-Griffhülse. Löwenkopf-Knauf mit roten Glasaugen. Kurze Steckrückenklinge mit Schör aus Damast-Stahl. Auf 135 mm geätzt mit militärischen Trophäen und Blattwerk. Zusätzlich innen Schriftband "EISENHAUER" und aussen "DAMASTSTAHL" mit Hersteller-Stempel "W.K.& C. unter Königskopf und Ritterhelm" (Weyersberg, Kirschbaum & Co., Solingen ab 1883 - heute). Vernickelte Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge...................865 mm
Säbellänge......................835 mm
Klingenlänge....................690 mm
Klingenbreite (max.)............31 mm

Gruss
blankhans
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5

Dienstag, 5. April 2016, 18:10

Um 1890. Vergoldetes Messing-Bügelgefäss durch Blattwerk verziert. Löwenkopf-Knauf mit roten Glasaugen. Steckrückenklinge mit Schör auf 120 mm vergoldet und mit Rankenwerk geätzt. Zusätzlich aussen eingeätzter Reichsadler im Oval. Innen zwei Schriftbänder "EISENHAUER DAMASTSTAHL" und Eichhörnchen-Marke über den Buchstaben "C.E." (Carl Eickhorn, Solingen 1865 - 1980). Schneide angeschärft. Geschwärzte Stahlblech-Scheide mit zwei Ringbändern (unterer Tragering entfernt).

Gesamtlänge...................1.005 mm
Säbellänge........................985 mm
Klingenlänge......................835 mm
Klingenbreite (max.)..............31 mm

Gruss
blankhans
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6

Dienstag, 12. April 2016, 22:18

Überaus schwere Ausführung um 1900. Messing-Bügelgefäss sparsam durch Blattwerk verziert. Parierstangen-Lappen innen glatt belassen. Griffhülse mit dunkelbraunem Lederüberzug und drei Lagen verdrillter Messingdraht-Wicklung. Rückenklinge ohne Hersteller noch schwach erkennbar zu einem Drittel geätzt mit militärischen Trophäen und Blattwerk. Vernickelte Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge..................1.000 mm
Säbellänge.......................970 mm
Klingenlänge.....................830 mm
Klingenbreite (max.).............29 mm

Gruss
blankhans
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7

Freitag, 22. April 2016, 21:23

Etwa um 1880. Am Messing-Bügelgefäss ist zusätzlich ein anschraubbarer Handschutz mit drei Bügeln befestigt. Steckrückenklinge mit Schör ohne Hersteller-Stempel. Blanke Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge...................1.005 mm
Säbellänge........................970 mm
Klingenlänge......................840 mm
Klingenbreite (max.)..............29 mm

Gruss
blankhans
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8

Dienstag, 14. Juni 2016, 18:14

Preussischer Säbel zu identifiezieren

Hallo !

Können Sie bitte so nett sein, um mir zu helfen, diesen Säbel zu identifiezieren ? (Bitte sehen Sie die Bilder hierunter)



Deutsche Säbel kenne ich leider gar nicht so gut wie Französische Säbel, aber es scheint mir als ob :

- es um eines Preussischen M 1852/79 Säbel mit Steckrückenklinge mit Schör sich handelt ;



- die Klinge zu kurz (75 cm) ist, um an einem Kavalleriesäbel anzugehoren.

- Aufgrund des Vorhandenseins des silbernen Gardesterns, muß es sich um einen Garde-Füsilier Offiziersäbel, entweder von der IIIen Bataillonen der Garde zu Fuß Regimente oder des Garde-Füsilierregiments, handeln.



- Auch muß er vor dem Einführung des Infanterie Offizierdegen neuen Modells M 1889 hergestellt worden.


- Die Scheide, aus schwarz lackierten Metal mit nur einem Tragering, soll nach 1910 übergearbeitet worden.


- Endlich war die Firma Max Neumann in Berlin ein sehr berühmter und spitziger Fourbisseur aus der Zeit der Kaiser Friedrich III und Wilhelm II.



Wenn ich alles hierüber zusammenfaße, finde ich einen Garde-Füsilier Offiziersäbel, zwischen 1879 und 1889 von dem üppigen Hoflieferant Max Neumann in Berlin hergestellt .



Können Sie mir bitte sagen,


- wo ich falsch überlege ;

- seit wann und bis wann die "Eisenhauer" Qualitätsangabe angesetzt würde ?



Vielen Dank im voraus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turenne« (14. Juni 2016, 18:21)


9

Mittwoch, 15. Juni 2016, 15:09

Es handelt sich hierbei um einen Kavallerie-Offizier-Interimssäbel der Garde.

Siehe auch hier: http://www.blankwaffen-forum.com/index.p…&threadID=10109

Gruss
blankhans

10

Mittwoch, 15. Juni 2016, 17:06

Danke sehr !


Zu erst hätte ich auch an der Kavallerie gedacht, aber wegen der kurze Klinge hätte ich nachdem an einem Füsilliersmodell gedacht; denn sollte seiner erste Eigentümer ein kleiner Uhlan oder Husar sein....



Können Sie (oder Kannst Du : sag man Du oder Sie, beim Blankwaffenforum ?) bitte diesen Säbel grundrißlich schätzen ?

11

Donnerstag, 16. Juni 2016, 09:13

Komplett mit Scheide etwa um die 500,-€. Diese Säbel wurden von den Offizieren selbst gekauft und entsprechend der Körpergrösse bestellt.

Wir können hier ruhig Du sagen.

Gruss
blankhans

12

Donnerstag, 16. Juni 2016, 10:42

Ich danke Dir !

13

Samstag, 13. August 2016, 21:20

Seltenere Ausführung um 1880 mit einem Medusenhaupt auf dem Parierstangen-Lappen aussen. Parierstange auf Unterseite gestempelt "EWALD CLEFF SOLINGEN". Dieser Stempel ist auch auf der Klingen-Fehlschärfe innen eingeschlagen. Insgesamt auf 340 mm geätzt mit militärischen Trophäen, von Blattwerk eingerahmt. Zusätzlich aussen der Reichsadler unter Krone und Schriftzug "EISENHAUER". Blanke Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge....................980 mm
Säbellänge.......................960 mm
Klingenlänge.....................840 mm
Klingenbreite (max.).............19 mm

Gruss
blankhans
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14

Sonntag, 14. August 2016, 07:35

Ein schönes und eigenwilliges Stück , Danke für die Vorstellung ,

Gruß
Ralf

15

Samstag, 27. August 2016, 21:13

Etwa um 1880. Flacher Löwenkopf-Knauf und viereckige Parierstangen-Lappen, ähnlich den Wachtmeisterstücken. Klinge zum Ort hin auf 220 mm in zwei Zügen auslaufend. Auf 330 mm aufwendig geätzt und vergoldet mit Blatt- und Rankenwerk. Zusätzlich aussen und innen auf vergoldeten Schriftbändern "EISENHAUER" und "GUSS-STAHL". Auf Klingenrücken die Händler-Inschrift "M. NEUMANN - BERLIN". Brünierte Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge....................950 mm
Säbellänge.......................890 mm
Klingenlänge.....................755 mm
Klingenbreite (max.).............25 mm

Gruss
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16

Samstag, 3. September 2016, 21:41

Um 1880. Auf dem äusseren Parierstangen-Lappen sind in Silber zwei gekreuzte Säbel zusammen mit einem Lorbeerkranz aufgelegt und von hinten verstiftet. Steckrückenklinge auf Fehlschärfe innen gestempelt "DEUTSCH. OFFIZ. VEREIN BERLIN" (Offizieller Armee-Ausstatter). Vernickelte Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge..................1.030 mm
Säbellänge.......................975 mm
Klingenlänge.....................835 mm
Klingenbreite (max.).............28 mm

Gruss
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17

Samstag, 5. November 2016, 20:05

Um 1900. Vergoldetes Messing-Bügelgefäss verziert mit Blattwerk und Herrscher-Momogramm "WR II unter Krone" (König Wilhelm II., 1888 - 1918). Auf Parierstange-Lappen aussen gekreuzte Säbel und Lanzen. Kunststoff-Griffhülse als Fischhaut-Imitat. Klinge knapp zur Hälfte geätzt mit militärischen Trophäen und Blattwerk. Auf Fehlschärfe aussen eingeschlagen der Solinger Hersteller "W.K.&. C.". Vernickelte Stahlblech-Scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge..................970 mm
Säbellänge.....................950 mm
Klingenlänge...................805 mm
Klingenbreite (max.)...........25 mm

Gruss
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18

Samstag, 19. November 2016, 15:24

Etwa um 1890. Vergoldetes Messing-Bügelgefäss. Aufgelegter und von innen dreifach verstifteter Gardestern auf dem Parierstangen-Lappen aussen. Breite Steckrückenklinge mit Schör auf Fehlschärfe aussen gestempelt "W.K.& C. unter Königskopf und Ritterhelm". Darunter eingeätztes Bandeau "EISENHAUER". Auf dem Rücken noch schwach erkennbar die Lieferanten-Adresse "Waffenfabrik für Armee - Marine Berlin". Vernickelte Stahlblech-scheide mit zwei Messing-Ringbändern.

Gesamtlänge....................970 mm
Säbellänge.......................950 mm
Klingenlänge.....................810 mm
Klingenbreite (max.).............32 mm

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19

Donnerstag, 29. Dezember 2016, 21:17

Um 1900. Das übergrosse, vergoldete Gefäss ist auf der Parierstangen-Unterseite gestempelt "GES. GESCH." Plastischer Löwenkopf-Knauf mit roten Glasaugen. Ehemals vernickelte Steckrückenklinge mit Schör und eingeätzter Lieferanten-Adresse auf dem Rücken "I. ROBRECHT, HOFLIEFERANT, BERLIN". Gereinigte Stahlblech-Scheide mit zwei Ringbändern und Resten von alter Vernickelung.

Gesamtlänge..................980 mm
Säbellänge.....................970 mm
Klingenlänge...................825 mm
Klingenbreite (max.)...........29 mm

Gruss
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20

Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:45

Vergoldetes Messing-Bügelgefäss mit flachem Löwenkopf-Knauf und angedeuteten Griffkappen-Lappen. Damast-Steckrückenklinge am Ansatz auf 110 mm vergoldet und geätzt mit Blattwerk und Ornamenten. Aussen auf gebläutem Untergrund der Reichsadler und innen auf gebläuten Schriftbändern "EISENHAUER" und "DAMASTSTAHL". Geschwärzte Stahlblech-Scheide.

Gesamtlänge..................1.000 mm
Säbellänge.......................955 mm
Klingenlänge.....................820 mm
Klingenbreite (max.).............23 mm

Gruss
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