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Dienstag, 29. Dezember 2015, 14:06

Unbekannter Offizier-Degen, 18. Jahrhundert

Verziertes Messing-Bügelgefäss mit abzweigendem Aussen- und Innenbügel. Ovale Stichblätter mit Randeinfassung. Aussen und innen reliefartig verziert mit Reiterdarstellungen, einem Ungeheuer, kleiner Engel und nackten Menschen. Gerade Klinge von linsenförmigem Querschnitt zur vollen Länge mit kaum noch erkennbaren Ätzungen. Unterhalb vom Klingenkopf auf 110 mm wohl später angebrachte Ätzungen mit Resten von Vergoldung. Aussen: Säbelschwingender Arm aus einer Wolke heraus, Sonnenstern und Halbmond mit Gesicht. Innen: 17 kabbalistische Zeichen.

Degenlänge.......................920 mm
Klingenlänge......................760 mm
Klingenbreite (max.)..............29 mm

Gruss
blankhans
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Montag, 26. Dezember 2016, 19:34

Messing-Bügelgefäss und -Griffhülse verziert durch Band und Muschelwerk. Symmetrische Stichblätter. Sechskantklinge auf 280 mm noch schwach erkennbar geätzt mit blatt- und Bandwerk. Zusätzlich ist auf beiden Seiten eine Herrscher-Chiffre im Blattkranz unter Krone zu erkennen.

Degenlänge....................920 mm
Klingenlänge...................780 mm
Klingenbreite (max.)...........18 mm

Gruss
blankhans
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Donnerstag, 29. Dezember 2016, 14:43

Den säbelschwingenden Arm aus den Wolken kannte ich bisher nur von den Säbeln der Schweizerregimenter in holländischen (eigentlich Generalstaaten) Diensten. Die Säbel der Schweizerregimenter lassen sich aufgrund der speziellen Griffe einfach identifizieren. Den säbelschwingenden Arm aus den Wolken ist bei den Schweizerrgeimentern nur bei Säbeltypen mit Keilklingen ohne Rückenrinne anzutreffen.

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