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Samstag, 11. Februar 2017, 21:48

Gefäss und Scheide nummerngleich gestempelt "8.T.E.F.2.3." ( Rheinisches Train-Bataillon Nr. 8, Koblenz VIII AK, Etappen-Fuhrpark-Kolonne Nr. 2, Waffe Nr. 3). Dahinter die Depotnummer "687 C1". Klingenrücken in Längsrichtung gestempelt "687". Scheide mit gültigem und gelöschten Truppenstempel. Auf Schlepper innen eingeschlagen "17" und "P.G." (Peter Grah) und aussen "S.K." (Schnitzler & Kirschbaum, Solingen 1811 - 65).

Gesamtlänge..................985 mm
Säbellänge.....................905 mm
Klingenlänge...................785 mm
Klingenbreite (max.)...........38 mm

Gruss
blankhans
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Samstag, 29. Juli 2017, 20:32

Abgebildet und beschrieben im Blücher-Buch von Seifert / Stefanski. Nummerngleicher Truppenstempel auf Gefäss und Scheide "10.A.F.3.2." (Niedersächs. Fuss-Artillerie-Regiment Nr. 10, Strassburg 1871). Abnahmemarken auf Parierstangen-Unterseite und Vernietknopf.

Gesamtlänge......................1.005 mm
Säbellänge...........................955 mm
Klingenlänge.........................825 mm
Klingenbreite (max.).................40 mm

Gruss
blankhans
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43

Samstag, 28. Oktober 2017, 15:55

Hallo zusammen.

Ich möchte hier einen Blüchersäbel vorstellen welcher sich in recht gutem Zustand befindet. Er ist mit diversen Stempeln versehen welche hier durch die Kundigen sicher aufgeklärt werden können. Leider ist die Scheide zwar passend jedoch mit einem anderen Truppenstempel versehen.

Zunächst die Maße.

Säbel:
Gesamtlänge: ....950 mm
Sehnenlänge: ....818 mm
Pfeilhöhe: .........58 mm
Klingenbreite: ....39,6 mm
Klingenstärke: .....9,1 mm
Fehlschärfe: .......5 mm
Griffhöhe: .......125 mm
Griffbügel max.: ..............8,7 mm x 18,5 mm
Parierstange max.: ...........6,8 mm x 32 mm
Parierstangenlappen:.... B. 29,3 mm; L. 28 mm
Parierstangen Endknopf: B. 13,5 mm; Durchm. 12,9 mm
Faustriemenschlitz: ..........4,4 mm x 23 mm

Abstand Parierstange – Griffkappen Lappen: 15,8 mm
Anzahl Griffrippen außen: 18
Gewicht: 1047 g

Scheide:
Passt von der Größe sehr gut zum Säbel und ist sehr massiv.
Gewicht: 1037 g
Die Ringösenform ist voll und hinten leicht abgerundet ansonsten kantig.
Ringbandbreite: 9 mm; Querschnitt: oval
Ortband mit eckigem Schlagstück.

Die Markierungen.

Säbel:
Gefäß Quartseite:
Hintere Parierstange: 107
Bereich Parierstangen Lappen: 81.R.12.1
Zum Griffbügel hin: 688 M (Dies dürfte die Depotnummer sein, also der 688. Säbel im Depot Münster oder Minden laut Seifert/Stefanski)
Parierstange oben: LWR 40 72 (Landwehr Regiment 40 Waffe Nr. 72?) An dieser Stelle wurde wohl eine andere Markierung überstempelt.
Parierstange unten zum Griffbügel hin: T und drunter noch eine große 92.
A A
Dort befindet sich auch ein kleiner Abnahmestempel. Es könnte ein überkröntes H sein?
Auf dem Klingenrücken findet sich noch einmal die Wiederholung der Depotnummer.

Scheide:
Terzseitig auf dem Schlagstück: S&K für Schnitzler und Kirschbaum in Solingen.
Quartseitig auf dem Schlagstück: ein gespiegeltes S.
Auf dem oberen Ringband Depotnummer: 524 K 2 (Dies ist der 524. Säbel der 3. Tausender Serie im Depot Königsberg).
Dann noch ein Truppenstempel: R.A.M.4.58.
(Reserve Artillerie Munitions-Kolonne Nr. 4 Waffe 58?)

Für Informationen bin ich dankbar.

Gruß vom Jagdsammler
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