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Samstag, 23. April 2016, 17:46

Säbel für Berittene Infanterieoffiziere M 1849

Preuß . ? Säbel für berittene Offiziere der Infanterie M 1849 , aptiertes Stück ,die zwei Terzbügel wurden entfernt , mit Entfernen des unteren Trageringes wurde wahrscheinlich zeitgleich
ein Hakenbügel zum Einhaken des Koppelhakens angebracht , auf der 70 mm langen Fehlschärfe befindet sich der Händlerstempel
DEUTSCH. OFFIZ.VEREIN BERLIN , die Fischhaut und die Silberdrähte fehlen , die Fingerschlaufe ist schwarz - rot deshalb das ? hinter Preußen ,
der Säbel hat seine beste Zeit hinter sich und das Wichtigste die Pfeife pfeift ,

GL = 975 mm
KL = 840 mm
KB = 26 mm

Gruß
Ralf
»Cater« hat folgende Bilder angehängt:
  • P1010813.JPG
  • P1010814.JPG
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  • P1010817.JPG
  • P1010818.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cater« (13. Juli 2018, 06:44)


2

Samstag, 17. Dezember 2016, 20:03

Ähnliches Sück mit Eisen-Bügelgefäss und zwei Terzbügeln. Gerunderte, ganze Griffkappe mit blütenförmig verziertem Knauf. Fischhautüberzogene, gerippte Griffhülse und drei Lagen verdrillte Silberdraht-Wicklung. Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn auf 335 mm verziert durch geätzte militärischen Trophäen, Blatt- und Rankenwerk. Blanke Stahlblech-Scheide mit zwei stromlinienförmig verlängerten Ringbändern.

Gesamtlänge...................1.020 mm
Säbellänge........................990 mm
Klingenlänge......................855 mm
Klingenbreite (max.)..............31 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg

3

Samstag, 7. Januar 2017, 10:40

Hallo Cater, Hallo Blankhans,

Bei dem von Cater vorgestellten Säbel, würde ich erst mal von einer Zuordnung nach Preußen absehen.
Über genau diesen Säbel wurde schon in anderen Foren diskutiert. ich konnte mir aber hierzu meine Kommentare verkneifen.

Gerd Maier beschreibt einen solchen Säbel als Infanterie- Offizier-Säbel um 1850 nach „österreichischer Probe“ auch sind mir solche Säbel auch mit noch vorhandenem Nebenbügel mit württembergischen Wäppenätzungen und Lieferrantenbezeichnungen bekannt.

Die schwarz-rote Fingerschlaufe, bei dem von cater vorgestellten Stück, spricht doch sehr für einen württembergischen Säbel.

Bei dem „DEUTSCH. OFFIZ.VEREIN BERLIN“ handelt es sich ja auch nur um ein Warenhaus, bei dem sich die Offiziere alles beschaffen konnten, was man so brauchte. Von den Schulterstücken bis zur Pferdeausstattung und Reitzeug konnte man sich dort alles bestellen.

Gruß Bernd
»olgaulan« hat folgende Bilder angehängt:
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4

Samstag, 7. Januar 2017, 12:16

Hallo Bernd

Die Problematik um die Fingerschlaufenfarbe ist mir schon bewusst , deshalb ja auch das ? hinter Preußen . Anbei zwei Bilder auf denen man
sieht das etwas entfernt wurde ( die zwei Terzbügel ? ) .

Gruß
Ralf
»Cater« hat folgende Bilder angehängt:
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  • P1020797.JPG

5

Sonntag, 12. August 2018, 12:08

Säbel für berittene Infanterie - Offiziere M 1849 , Stichblattunterseite markiert mit S 74 ,der Hersteller war Weyersberg, Kirschbaum & Cie in Solingen . Die Scheide gehörte wahrscheinlich ursprünglich nicht zu diesem Säbel .Der Klingenrücken mit der Händlerbezeichnung Deutscher Offizier Verein Berlin und 1887 .
GL 945 mm
KL 810 mm
KB 28 mm


Gruß
Ralf
»Cater« hat folgende Bilder angehängt:
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