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1

Freitag, 4. Januar 2008, 17:54

Talabot 1832 ????

Hallo , grüße alle die hier anwesenden ganz herzlich . Bin jetzt auch hier neu Registriert und habe mal eine Frage. Ich könnte so ein Kurzschwert bekommen der so ähnlich aussieht , wie der Französische Talabot 1832. Er hat den selben Messinggriff , aber die Klinge hat nur eine einseitige Schneide . Dann steht auf der Klinge so etwas wie Rune Rüse oder Suneschloß und Solingen P.D
auf dem Griff steht 5 i.G oder C und 1 G oder C .114. . Das Schwert ist auch 3 cm länger als der Talabot Gesamtlänge 71 cm. Was könnt der wert sein und was genau oder wo kommt der her ? Ich wäre für jede Anrwort sehr dankbar.

MFG Wolgang

2

Freitag, 4. Januar 2008, 18:52

RE: Talabot 1832 ????

Hallo habe hier ein paar ähnliche Fotos . Vieleicht helfen die weiter.
Fotos im Anhang.
MFG Wolfgang
Sammeln ist das beste was mir passieren konnte.
Wer nicht Sammelt der vergammelt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »conan.x« (4. Januar 2008, 18:53)


3

Freitag, 4. Januar 2008, 21:53

Hallo Wolfgang,
unter dem Talabot 1832 verstehst Du bestimmt französischen Infanterie-Faschinenmesser Modell 1831. Talabot war nur eine von mehreren Firmen, die das Faschinenmesser für die französische Armee produziert haben. Die richtige Bezeichnung auf französisch ist "Glaive des troupes a pied, modèle 1831".

P.D. Lüneschloß ist ein alten Blankwaffenhersteller aus Solingen. Tätig im Zeitraum 1810 - 1965.

Da die länge des Faschinenmessers ziemlich beeindruckend ist, gehe ich aber nicht von eine französische Waffe aus. Falls Deine Interesse an der Lösung Deine Frage wirklich besteht, solltest Du die Bilder nicht von eine ähnliche Waffe, sondern von DER Waffe hier zeigen. Auch die gute Bilder von der Markierung sind dabei hilfreich - nur die vollständige Informationen führen zu einem möglichem vollständigen Antwort.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

4

Freitag, 4. Januar 2008, 22:04

Es dürfte sich wohl um das Faschinen-Messer aus Schleswig-Holstein aus der 1. Hälfte 19. Jahrhundert handeln. In Dänemark als Seitenwaffe M 1854 für das Fussvolk geführt.

Sowohl der Hersteller als auch die Fragmente des Truppenstempels weisen neben der langen Rückenklinge darauf hin.

Gruss
blankhans

5

Freitag, 4. Januar 2008, 22:15

RE: Talabot 1832 ????

Ja es sind meine Bilder und ich habe so ein ähnliches . Es geht mir auch um die ganzen Bezeichnungen und wo es herstammt , wie es in eurer Antwort schon beschrieben wurde . Schon mal recht herzlichen Dank . Aber was könnte ich für eins ausgeben , was in etwa von der Qualität den Bildern entspricht sind 850 ,- Eus zu viel ?? Das erste war mehr oder weniger ein Tauschobjekt.


Gruß Wolfgang
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Wer nicht Sammelt der vergammelt.

6

Freitag, 4. Januar 2008, 22:20

RE: Talabot 1832 ????

Für dieses Faschinenmesser ist ein Preis von 850,- € mit Scherheit viel zu hoch. Da kann der Zustand noch so gut sein.

Gruss
blankhans

7

Freitag, 4. Januar 2008, 22:28

RE: Talabot 1832 ????

Ich denke auch , weil son Replika oder Nachgemachtes , kann man schon für 120 Euro bekommen . Es sollte denke ich nicht mehr als 3 -400 Euro nicht überschreiten , oder sehe ich das falsch ? Ich soll da ein Angebot machen und habe von Schwertern noch nicht die große Ahnung eher von anderen Messern und so . Mein Buch und Katalog lässt auch noch auf sich warten und deshalb bin ich euch für eure Hilfe sehr dankbar.

Gruß Wolfgang
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8

Freitag, 4. Januar 2008, 22:43

RE: Talabot 1832 ????

Ich schick Dir eine PIN.

Gruss
blankhans

9

Freitag, 4. Januar 2008, 22:50

RE: Talabot 1832 ????

Vielen Dank für eure Hilfe und bis zum nächsten mal.

Gruß Wolfgang
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Wer nicht Sammelt der vergammelt.

10

Donnerstag, 27. März 2008, 16:33

Hallo zusammen,

ich habe bei meiner Oma vor über 20 Jahren auch ein Kurzschwert auf dem Dachboden gefunden. Kann es sein, dass es sich um ein wie hier diskutiertes Faschinenmesser handelt? Und weiß einer vieleicht was die Buchstaben ABTR PNH 496 bedeuten könnten?

Gesamtlänge: ca. 64cm
Klinkenlänge: ca. 48cm
Gewicht: 1050g

Gruß Holger

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Holger1972« (27. März 2008, 16:36)


11

Freitag, 28. März 2008, 07:14

hallo
französische faschinenmesser sind eigentlich nicht mein sammelgebiet.

bei deinem faschinenmesser dürfte es sich um ein französisches "Model 1816 für artilleristen zu fuß" handeln.

zur bestempelung kann ich leider nichts sagen.


mfg

12

Freitag, 28. März 2008, 10:20

Wie joejoe richtig gesagt hat, es handelt sich um ein franz. Faschinenmesser M1816 oder franz. Bezeichnung "Glaive d'artillerie Mle 1816". Zur Bestempelung muss ich erst im Buch nachschauen, ob da was dazu steht. Ich lese aber ARTF. PNH 496 und nicht ABTR... :(
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

13

Freitag, 28. März 2008, 14:00

Hallo,

erstmal danke für Eure Antworten.

Stimmt, der zweite Buchstabe ist ein R und kein B.

Weiß einer vieleicht, in welchen Zeitraum dieses Modell herstellt wurde? Wahrscheinlich wurden ja nicht alle im Jahr 1816 hergestellt, oder?

Meine Oma hat übrigens das gute Teil früher dazu benutzt, um bei Rüben die Blätter abzuhacken...

Gruß und DAnke
Holger

14

Freitag, 28. März 2008, 15:27

HAllo,

ich habe noch folgenden Bericht im Netz gefunden:

http://www.landesmuseum-emden.de/kdm/PDF…hinenmesser.pdf

Interessanterweise liegt das Schwert aus dem Bericht in einen Museum in der Nähe meines Heimatortes in Ostfriesland. Hätte doch mal ins Museum gehen sollen.

Gruß
Holger

15

Freitag, 28. März 2008, 17:01

Zitat

Original von Holger1972
HAllo,

ich habe noch folgenden Bericht im Netz gefunden:

http://www.landesmuseum-emden.de/kdm/PDF…hinenmesser.pdf

Interessanterweise liegt das Schwert aus dem Bericht in einen Museum in der Nähe meines Heimatortes in Ostfriesland. Hätte doch mal ins Museum gehen sollen.

Gruß
Holger




Hallo Holger,

wenn Du einmal im Landesmuseum Emden bist, kannst Du Dir ja den „M1811 (Blücher)“ in Original ansehen.
Sammlergrüße
Anfänger

16

Freitag, 28. März 2008, 20:28

ARTF. steht für Artillerie francaise
PNH kann ich nicht erklären
(bei den franz. muss man schon für die Hälfte dankbar sein :) )

Die Faschinenmesser wurden bis in die 30er Jahren gebaut, also nicht besonders lang.
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