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Samstag, 23. Februar 2008, 21:16

Unbekannter engl. Säbel aus dem 19. Jahrh.

Eisen-Bügelgefäss mit zwei Terzbügeln und klappbarem Quartbügel. Steckrückenklinge mit Schör auf Fehlschärfe innen mit engl. Eigentumsmarke "I unter Pfeilspitze" (Broad Arrow). Aussen eingeschlagene Herstellermarke "Pfeil + Bogen mit Buchstaben B M" (J.E. Bleckmann, Solingen). Dazugehörige geschwärzte Lederscheide mit Eisenbeschlägen.

Gesamtlänge....................995 mm
Säbellänge.......................975 mm
Klingenlänge.....................845 mm
Klingenbreite (max.)............32 mm

Gruss
blankhans

2

Freitag, 18. Januar 2013, 17:30

Hallo Blankhans,
ich bin beim durchlesen alter Artikel im Forum auf Deinen Beitrag über diesen Säbel gestoßen. Ich besitze seit ca. 15 Jahren genau denselben Säbel, leider ohne die dazugehörige Scheide. Bis auf den fehlenden Broad Arrow, ist mein Säbel identisch (gleicher Hersteller, gleiche Abmaße). Ich habe den Säbel seinerzeit als eine spätere Variante des US M-1833 Dragoon Sabres in einem kleinen Antiquitätengeschäft in den U.S.A. gekauft (der original M-1833 war mir zu teuer). Der Säbel basiert auf dem englischen M-1822 bzw. dem US M-1833 Dragoon Sabre. Vermutlich wurden unsere Säbel während des US-Bürgerkriegs von 1861-1865 in die U.S.A importiert. Vom US M-1833 Säbel existieren einige Varianten. Ein paar davon konnte ich bei befreundeten US-Sammlern sehen, es befanden sich englische und deutsche Hersteller darunter wenn ich mich richtig erinnere.

Viele Grüße, Michael
„Erfahrung ist die Summe der Fehler, die man gemacht hat.“ Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington (1769-1852).

3

Freitag, 18. Januar 2013, 20:39

Hallo Michael,

danke für Deinen Beitrag zu diesem Säbel, den ich mit grossem Interesse gelesen habe. So erhält man manchmal auch für eine "unbekannte " Blankwaffen eine ganze Menge an Informationen. An die USA hätte ich in diesem Falle am wenigsten gedacht, ehr schon an Indien.

Für Deine Bemühunge nochmals vielen Dank
und viele Grüsse

Dieter