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1

Freitag, 2. Mai 2008, 19:43

Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Nach franz. Vorbild M 1822. Messing-Bügelgefäss mit zwei Terzbügeln und ovalem Stichblatt. Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn und Rückenzug (Montmorency). Auf Fehlschärfe aussen der Herstellerstempel "GEBR. WEYERSBERG SOLINGEN" und darunter in Längsrichtung eingeschlagene Berner Zeughausmarke "AA unter Krone + Zahl 1182" (Auszüger-Waffen, Arsenal Bern). Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen.

Gesamtlänge....................1.105 mm
Säbellänge.......................1.065 mm
Klingenlänge.......................915 mm
Klingenbreite (max.)..............32 mm

Siehe auch hier:
http://www.blankwaffen-forum.de/index.ph…d&threadID=3064

Gruss
blankhans

2

Montag, 15. Dezember 2008, 21:43

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Guten Abend blankhans

Ich habe Deinen Beitrag zum Schweizer Kavallerie-Säbel M 1852 gelesen.
Kannst Du mir sagen, ob die berittene Ordonanz 1837 aus Zürich den selben Säbel hatte?

Gruss

Ordonanz1837

3

Dienstag, 16. Dezember 2008, 13:14

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Tut mir Leid, aber da bin ich überfragt.

Gruss
blankhans

Dragoner

Experte für Schweiz

Beiträge: 373

Wohnort: Confoederatio Helvetica

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4

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:17

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Hi Ordonanz 1837

die meisten berittenen Kontingente der Schweiz trugen das Vorgängermodell Eidg. Ordonnanz 1817. Mit Sicherheit (gem. meiner Literatur) trugen diese Waffe Genf, Bern Solothurm um 1820. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Zürich. Auf Illustrationen aus der Zeit erkennt man schwere Säbel mit Messinggefäss und Stahlscheide

Das Modell entspricht auch weitgehend dem französischen Vorbild.(Modell An IX/XI 1801/03 a la chasseur) Es existieren Typen mit beidseitigem Messingknopf am Griff, mit Drahtwicklung am Griff, oder auch beidem zusammen.

Ich habe leider gerade kein Bild zur Verfügung. Die Klinge ist etwas stärker gekrümmt, das Gefäss etwas grösser und im Allgemeinen ist der Säbel etwas wuchtiger.

Dragoner
Wer früher stirbt, ist länger tot.

5

Dienstag, 16. Dezember 2008, 20:58

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Das sollte dann dieser Säbel sein:
http://www.blankwaffen-forum.de/index.ph…d&threadID=3093

Gruss
blankhans

Dragoner

Experte für Schweiz

Beiträge: 373

Wohnort: Confoederatio Helvetica

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6

Dienstag, 16. Dezember 2008, 21:28

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Richtig, danke für den Link.

Dragoner
Wer früher stirbt, ist länger tot.

7

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 03:13

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Leider bin ich erst jetzt wieder auf dem Web, ich möchte jedoch Dragoner und Blankhans für Ihre Antworten herzlich danken.

Gruss

Ordonnanz 1837

8

Mittwoch, 4. August 2010, 23:20

RE: Schweizer Kavallerie-Säbel eidg. Ordonannz M 1852, berittene Mannschaft

Die Zürcher Dragoner wurden 1817 mit einem Säbel ausgerüstet, der sowohl von den nach französischem Modell An IX/XI verwendeten Modell (mit Dekor-Messingniete am belederten Griff) als auch vom eidg. Musterexemplar von 1817 (ohne die Dekor-Messingniete, aber belederter Griff mit Messingdrahtwicklung) abweicht. Dieser Säbel wurde von Jürg A. Meier erstmals im sogenannten Grandson-Katalog vorgestellt.