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Montag, 16. Juni 2008, 22:51

Sachsensäbel mit Fragen

Hallo an alle,

Ich habe einen Säbel bekommen, dessen Gefäß aus Messing gleicht dem sächs. Ulanen-Offiz.-Säbel um 1815, Interimswaffe (s. Beitrag v.
04.01.08 von Blankhans im Forum).
Die Parierstangenlappen sind allerdings flach. Habe die in der Form noch nicht gesehen. Es ist nichts zu erkennen, dass sie nachträglich eingesetzt wurden.

Die Rückenklinge mit beidseitiger Hohlkehle ist 71 cm lang und 2,8 cm breit und hat kaum eine Krümmung. Die Spitze liegt in der Mittellinie.
Der Klingenrücken ist von der Spitze aus ca. 12 cm lang angeschliffen.
Die Klingenoberfläche weist teilweise so eine Art Schlierenbildung auf -
vom Schmieden? (s. Foto - wenn erkennbar)

Auf der äußeren Fehlschärfe ist unter dem Lappen, schwer erkennbar,
halbkreisförmig eingeschlagen "...& Armeewaffen..."
Auf der anderen Fehlschärfenseite ist noch schlechter und unvollstän-diger etwas mit "...Sohn..." oder möglicherweise "...Solingen.."einge-
schlagen.

Meine Fragen sind:
. Kann jemand den Säbel zuordnen?

. Gehören Gefäß und Klinge zusammen, oder ist das irgend so ein
zusammengebasteltes Ding?

Über Antworten würde ich mich freuen und bedanke mich auch schon im voraus.

Gruß Hans

2

Montag, 16. Juni 2008, 22:55

RE: Sachsensäbel mit Fragen

noch ein paar Bilder:

3

Dienstag, 17. Juni 2008, 05:37

RE: Sachsensäbel mit Fragen

Hallo puck, ein paar Bilder von der Klingenspitze wären aufschlußreich,ob da vorne etwas fehlt. Es gab in Sachsen solche Säbel mit kürzerer Klinge und auch ziemlich gerade, nur war das eine Steckrückenklinge mit Pschör.Die glatten Mitteleisen habe ich so auch noch nicht an einem solchen Säbel gesehen. Mach bitte auch noch ein Bild von der Vernietung, sieht auch nicht so "alt" aus. Mit freundlichen Grüßen königsberg

4

Dienstag, 17. Juni 2008, 20:34

RE: Sachsensäbel mit Fragen

Hallo Königsberg,
danke erst mal für Deine Antwort.
Ich habe noch Fotos von der Klingenspitze und der Vernietung gemacht. Vielleicht kannste damit was anfangen.
Viele Grüße Hans

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Mittwoch, 18. Juni 2008, 05:34

RE: Sachsensäbel mit Fragen

Hallo puck, meiner Ansicht nach fehlt da was an der Klingenspitze, die Form weicht von der mir bekannten Klingenform der Sachsensäbel ab.Was die Vernietung betrifft,sie sieht alt aus,weist in diesem Fall aber nicht die typische Löwenkopfgravur auf, die in der Zeit ab 1840 Verwendung fand. Auf diese zeitliche Eingliederung bin ich gekommen,da der Säbel eine Fischhautbelederung hat und nicht wie die früheren Modelle einen Überzug aus Leder. Mit freundlichen Grüßen königsberg

6

Mittwoch, 18. Juni 2008, 20:07

RE: Sachsensäbel mit Fragen

Hallo Königsberg,
ich danke Dir für Deine Bemühungen.
Viele Grüße, Hans