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1

Mittwoch, 21. Januar 2009, 19:47

Entermesserchen "alter art".

möchte hier mein obengenannates exemplar vorstellen. gruß. r.

2

Mittwoch, 21. Januar 2009, 22:19

RE: Entermesserchen "alter art".

Hallo Caliburn.

Nettes Stück, so ein Entermesserchen hätt ich auch gern, noch dazu wo man ja weiß das diese Messerchen doch rar sind.

Gratuliere zum Entersäbel - alter Art -

Gruß
Rainer
REGNUM NORICUM

3

Donnerstag, 22. Januar 2009, 09:30

Hallo caliburn!!!

Marine ist meine Leiden, und darum ich bin noch einmal eifersüchtig :)!!!
Ich hoffe das gleiches Stück wartet mich am einer Dachboden.

Gratuliere zum Entersäbel und Danke fürs zeigen!
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

4

Donnerstag, 22. Januar 2009, 15:57

hallo. ich danke euch. gruß. r.

5

Donnerstag, 22. Januar 2009, 18:13

Hallo Reinhard!
Welche Freude, wieder einmal richtiges rares und altes Marine-"Heavy Metal" sehen zu dürfen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob dieses schöne Entermesser aus ehemals französischen Beutebeständen nicht eher preussischer Provenienz (gabs mal in alten DWJ gute Beiträge über die preussische Version) als österreichischer ist (denn Ö.U. als auch Preussen verwendeten dieses Prachtexemplar bei deren Marinen) und man dieses am Objekt selbst nochmals nachprüfen müßte:
der Unterschied der österreichischen Version des Enter-/Bordsäbels "alter Art" als Vorläufer des M1858 (siehe Beitrag) zur preussischen Version wäre, dass:
a) die Ö-Version über keine Fehlschärfe verfügt-hier sehe ich eine, wenn ich nicht irre, mit einer Solinger-Marke
b) der Griff sollte "ö-mässig" komplett mit glattem Blech überzogen sein
c) die Ö-Version verfügt über keinen Verstärkungswulst (innen) zwischen Korb und Stichblatt (kann ich auf Bild nicht genau sehen)
Der österr. Entersäbel alter Art hatte eine 68 cm lange und am Ansatz 3,8 cm breite Klinge mit beidseitigem Hohlschliff, eine Scheide war nicht vorgesehen, obwohl es Abbildungen mit Scheide gibt. 1845 befanden sich vom österr. Entersäbel alter Art 2650 Stück im Bestand bzw. an Bord, wobei der Zulauf des neuen M1858 (siehe Beitrag dortselbst) recht langsam erfolgte und der "altartige Entersäbel" eigentlich recht lange in Verwendung blieb. In den Revolutionswirren 1848/49 gingen einige viele aus den Magazinen in Pola verloren. Interessant wäre, wenn du uns für dein schönes Exemplar noch zusätzliche Infos liefern könntest.
Lit:: Mit blankem Säbel v. Ortner, Artlieb;Säbel, Degen, Dolche -Seitenwaffen der österr. und ö.u. Kriegsmarine v. Erich Gabriel (siehe Beitrag Fachbücher)
mit einem grossen Dankeschön für das Zeigen
mlG Gerhard
A.E.I.O.U.

6

Donnerstag, 22. Januar 2009, 19:14

hallo gerhard. hier noch zwei bilder, die vielleicht zur klärung beitragen können. griff ist vollständig mit blech überzogen und ob ne wulst da ist, wirst du bitte begutachten. danke. gruß. r.

7

Freitag, 23. Januar 2009, 18:13

Hallo Reinhard!
Danke dir für weitere erklärende Bilder. Bezüglich der von dir avisierten "Wulst"-Begutachtung durch mich komme ich entgegen erster Anwandlungen und nach reiflicher Überlegung sowie Beurteilung summa summarum zum persönlichen Schluss, daß das Prachtexemplar französischer Provenienz der österreichischen Marine näher ist als der preussischen. Kurz, ich könnte es, nämlich das Messerchen, für mich in mein Sammlerherz als österr. Enter-Messerchen alterArt miteinschließen, solange es jemand nicht besser weiss! Nochmals Danke für das Zeigen und Gratulation!
mlG Gerhard
A.E.I.O.U.

8

Freitag, 23. Januar 2009, 19:18

hallo gerhard. ICH danke dir, für die hilfe bei der genaueren zuordnung. gruß. r.