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Sonntag, 1. Januar 2012, 20:31

Reiterdegen (Reiterschwert) 17JH

Will im Neuen Jahr mit einem guten neuen Stück beginnen. Reiterdegen (Reiterschwert) 17JH Klingenl.82 cm,Breit 3,8 cm, Gesamtl.98 cm.linsenförmiger Querschnitt, beidseitig Schmiedemarke: bekrönte Schlange, mit sehr schöner Originalscheide. Ich wünsche Euch allen viel Glück im Neuen Jahr. Josef

2

Montag, 2. Januar 2012, 20:09

Hallo,schönes Stück,ist das ein Original oder ein Historismusstück aus dem 19 Jhr.?Gruß schanzer

3

Montag, 2. Januar 2012, 20:58

Reiterdegen

Hallo Schanzer.das ist ein originales Stück. Lg Josef

4

Dienstag, 3. Januar 2012, 07:55

Hallo Josef,danke für deine Antwort,absolute Rarität mit Originaler Scheide,bestimmt selten in diesen kompleten Zustand zu bekommen.Gruß schanzer

5

Dienstag, 3. Januar 2012, 15:25

Hallo Josef!
Ganz ein tolles und wertvolles Objekt! Gibt es da ansonsten vielleicht noch für uns Interessantes (Geschichte, Herkunft usw) zu berichten, das wäre fein. Bemerkenswert ist die offensichtlich zugehörige Scheide.
LG G.
A.E.I.O.U.

6

Mittwoch, 29. Februar 2012, 06:58

Servus Josef
Gratulation- ein ganz toller Haudegen, vor allem weil noch die Originalscheide vorhanden ist.
Haudegen mit dem gleichen Gefäss wurden bei der Wiener Stadtguardia um 1600 verwendet.

Grüsse
Willi
Willibald Meischl

7

Montag, 23. Juni 2014, 16:58

8o das sieht meinem ziemlich ähnlich, sogar sehr..... Ist seit Generationen im Familienbesitz und gehörte meinem adligen Vorfahr :D
Das Schwert wurde aber von einem Hamburger Museum vor etwa 20 Jahren auf ca. 1570-1590 geschätzt.
Werde morgen mal Bilder hier einstellen.

8

Montag, 23. Juni 2014, 19:27

so, doch noch schnell Fotos gemacht :thumbsup:

Abmessungen in cm

Gesamtlänge: 105
Klingenbreite an der Parierstande: 4
Klingenstärke an der Parierstande: 6mm (fast 7mm)
Grifflänge mit Knauf: 15
Parierstange Breite 14,4

Bis auf--
Passauer Wolf (auf beiden Seiten der Klinge)
Blutrinne
Daumenschutz
Klingenform
Griffwicklung (unbekanntes Material bzw. ich kann es nicht zuordnen)

fast identisch :love:

9

Montag, 23. Juni 2014, 19:28

so noch zwei Bilder

10

Dienstag, 24. Juni 2014, 05:48

Hallo Mutz

Die beiden Waffen sind nur auf den esrten Blick gleich.
Vergleicht man die Klingenform bemerkt man dass der Degen von Josef, wenn man die Klingenspitze betrachtet nur zum Hieb ausgelegt ist. Auch hat
sein Degen eine Linsenförmige Klinge ohne Hohlkehle. Durch die breite Spitze erreicht man wesentlich mehr Wucht beim Hieb. Weiters hat sein Degen
keinen Daumenring und auch keine Quartspangen, die den Daumen schützen. Etliche Degen gleichen Typs wie der Degen von Josef sind wie ich bereits
erwähnt habe, im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien ausgestellt. Ich glaube auch nicht, dass es sich um ein Reitschwert bei Josefs Waffe handelt,
sondern die eines Fußknechtes.Ich stimme dir aber zu, wenn du den Degen ins Ende des 16. Jahrhunderts einreihst.

Bei deiner Waffe handelt es sich um eine Reiterdegen der sowohl zum HIeb wie auch zum Stich ausgelegt ist, wie die Klingenform zeigt. Es ist anzunehmen
dass beide Waffen aus dem gleichen Zeitraum stammen.

Grüße
Willi
Willibald Meischl

11

Donnerstag, 26. Juni 2014, 06:56

Hallo Mutz,

wäre es möglich, ein Detailfoto der Griffoberwicklung nachzureichen?

Vielleicht ist es möglich, dann mehr dazu zu sagen.

12

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:36

werde ich morgen früh einstellen

13

Donnerstag, 26. Juni 2014, 22:10

hoffe das geht so

14

Dienstag, 1. Juli 2014, 11:53

Griffwicklung (unbekanntes Material bzw. ich kann es nicht zuordnen)[/quote]
hallo...sieht aus wie eine eisenwicklung.... aber wahrscheinlich hast du da schonmal nen magneten rangehalten, oder?