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Montag, 15. Oktober 2012, 13:52

Wer kann helfen ???

Hallo Leute
Als Erstes Stück möchte ich euch einen mir unbekannten Kavalleriepallasch vorstellen,
mit der Bitte um eine genauere Bestimmung. (Bild K1- K4)
Das Stück hat keine Schmiedemarke oder Punze, soll angeblich franz. sein.
Es hat ein doppeltes Drehbügelgefäß, wobei die Drehügel nur durch Nuten in den beiden
halbkreisförmigen herabklabbaren Bügeln fixiert werden.
Ein sehr fragiler Mechanismus,da ein Seitenhieb die Drehbügel aus den Nuten drücken würde.
Trotzdem war die Waffe im Einsatz, es sind Einschläge am oberen Parierschutz und an
der Klinge zu sehen. Die Griffhülse ist aus schwarzem Ebenholtz und nicht gefärbt.
Es gab nie eine Drahtwicklung. Die Klinge ist 83cm lang, mit beidseitigem einfachem
Hohlschliff. Am Ansatz ist der Klingenrücken 1cm breit und verjüngt sich mit dem Hohlschliff auf
eine Klingenstärke von nur 1,5mm auf die Spitze. Der Wellenschlag vom Schmieden ist auch im
Hohlschliff spürbar.

Das zweite Stück ist ein schweizer Säbel um 1750, evtl. Luzern.(Bild S1-S4)
Die Waffe wurde zeitgenössisch repariert und eine fremde
Spitze angeschmiedet (Materialunterschied nur unter der Lupe sichtbar). Dadurch hat diese
Waffe zwei Schmiedemarken, unterschiedlicher Hersteller und ist mit 90 cm Klingenlänge
etwas länger als üblich.

Wer kann diese Schmiedemarken deuten?

Vielen Dank und Grüsse, Almoedi

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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 21:31

hallo leute
bitte auch vermutungen und meinungen !
ich bin sehr an antworten interressiert
gruss almoedi

3

Samstag, 27. Oktober 2012, 16:53

Hallo Leute
Heute in Frauenfeld auf der Waffenbörse einen Fachmann getroffen. Er konnte eine Klingenmarke Bestimmen:
Bild s3 ist von Standtler/ Ständler aus München. Er lebte um ca.1560 bis1585.
Sollte jemanden noch irgend etwas einfallen oder vermuten, bitte meldet Euch
Gruss Almoedi