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1

Freitag, 25. April 2014, 08:40

k.k. Infanterie-Offizierssäbel M 1848/49

Liebe Sammlerfreunde !!!
Nach laaaaanger Zeit , ich bin dieser Schönheit für meinen Sammlung gefunden, und darum ich bin sehr zufrieden. Das ist sehr schönen Sonderausführung hoher Qualität. Sehr elegante, ungewohnliche Damastklinge von Paolo Landi aus Brescia endet mit Pandurenspitze. Ziemlich interessantes Schleppblech sieh wie eine Schlange.
Genießen Sie!


Länge ohne Scheide: 980mm
Klingenlänge:845mm
Klingenbreite:27mm
Scheidenlänge:885mm
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

2

Freitag, 25. April 2014, 09:32

Hallo Zlatko,Gratulation zu diesen seltenen Stück(sieht man auch nicht so oft,der würde mir auch gefallen ;) ) )sehr schöne Klinge mit Pandurenspitze(kann es sich um eine Erbklinge handeln? oder wie lange hat Paolo Landi produziert?)
Gruß Josef

3

Freitag, 25. April 2014, 09:55

Hier kommt unseren Gerhard ;) :

Ungarische Hussarenoffizier Säbel
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

4

Montag, 5. Mai 2014, 22:38

Hallo Zlatko!

Sehr schöner Säbel. Bei dir ist er ja sicher in geeigneten guten Händen.
Da sieht man wieder wie sich im alten Österreich alles bewegt hat. Von oberitalienischen Provinzen bis jetzt nach Dalmatien - und das über einen Zeitraum von 150 Jahren.
Schön wie uns das näher bringt!

Tolle Klinge, schönes Gefäß (die Rostnarben stören überhaupt nicht), und sowieso ein eher seltenes Muster!

Servus

Alex

5

Dienstag, 6. Mai 2014, 09:00

Hallo Alex!

Ich bin auch sehr zufrieden mit diesen geschlossenen Kreislauf ;) .
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

6

Dienstag, 6. Mai 2014, 14:02

Lieber Zlatko!
Ich habe mir jetzt deinen wunderschönen Säbel näher betrachtet. Nochmals Gratulation, er ist in jedem Detail eine wahre Freude. Wie du weißt, habe ich ja schon Grunsätzliches zum M1848/49 im Forum geschrieben (Dolleczek schreibt darüber und auch "das Säbelbuch" vom Militariaverlag). Dabei haben wir auch ausführlich über die Unterschiede zum Husarensäbel M1827/37 und die verschiedenen Fedemechanismen diskutiert. Der M1848/49 hat ja zweifelsohne den M1827/37 (der auch quasi "der" Nationalsäbel der ungarischen Freiheitskampfes 1848 war) als Vorbild und oft sind die Unterschiede zwischen den beiden Mustern sehr schwer auszumachen--eigentlich nur über die Ausmaße der Klinge. Dein Säbel ist meiner Meinung nach wirklich ein Infanteriesäbel M1848/49. Zuvor könnte das Gefäss ein M1837 InfOffz gewesen sein, dass um 1848 modernisiert worden ist. Der geringe Schutz, den der M1837 bot, führte zur -offiziell nicht befohlenen, aber geduldeten Einführung zweier Projektsäbel (M1838, M1848/49).
Der letztere gelangte mit Verordnung vom 27. November 1850 zur Einführung. Ganz kurz vorher wurde der Springbügel abgeschafft.Besonders schön finde ich die Landi-Klinge (elegant, Hohlkehle und schmaler Zug) mit besonderer Pandurenspitze, dabei fällt mir die sehr gute Schmiedearbeit (Damast!!) auf. Auch die zwei Varianten für die exakte Einstellung des Bügels sind bemerkenswert. Die Formensprache (zB Muster Schleifeisen) verweist noch auf die "gute alte" Biedermeierzeit.
Der Hersteller der Klinge Paolo Landi aus Brescia zeigt auf eine denkbare Herkunft aus dem heutigen Italien dh. dass der Säbel einem Infanterieoffizier gehört hat, der zwischen 1848 und 1859 in der Lombardei/Venetien stationiert gewesen ist. Österreich hat ja nach 1815 bis 1859 die Lombardei und bis 1866 Venetien gehört. Und da sind wir bei Paolo Landi aus Brescia. So hat 1815 Österreich das lombardische Gendarmerieregiment mit französischer Pallaschbewaffnung übernommen. Der Brescianer Waffenfabrikant Paul (Paolo) Landi hat diese französischen Pallasche dann umgestaltet und daraus wurde der Pallasch (zeitgenössisch auch Säbel) für die berittene lombardische kk Gendarmerie M1820 (Verordnung vom 12. und 16. April 1821). Deshalb findet man auf diesen lombardischen Gendarmeriewaffen oft den Landi. Eine Landiklinge habe ich aber auch auf einer Offizierswaffe gefunden (Infanterieoffiziersdegen M1837) und auf einem Pallasch M1824/25. Auch glaube ich, eine Landi Klinge auf einem InfS M1850 gesehen zu haben.
Also nochmals grosse Gratulation zu diesem tollen Säbel, die ja wirklich selten sind, v.a. in dieser schönen Ausführung und Erhaltung!!! :) :) :)
A.E.I.O.U.

7

Dienstag, 6. Mai 2014, 14:49

Mein lieber alter Freund !!!

Deinen Wissen ist einfach Unglaublich. Ich möchte nur für alles bedanken.
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe