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Mittwoch, 6. Januar 2021, 20:48

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Württemberg Polizei-Säbel um 1900

Hallo Joghau, die Kantonspolizei Nidwalden hatte genau zwei solcher Säbel von Stähle in Stuttgart angeschafft. Auf der Klinge ist ein Spruchband eingraviert mit dem Namen Stähle und Stuttgart. Alle Metallteile an Gefäss und Scheide sind aus Messing. Einer von dieser Säbel ist mit andern Waffen im internen Museum im Polizeikommando Nidwalden in einer Vitrine ausgestellt. Auch die Scheide mit dem eichelförmigen Ortknopf ist gleich. Als Tragtasche wurde von einem Sattler in der Gemeinde Wolfenschie...

Freitag, 25. Dezember 2020, 10:45

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ital. Dolch um 1800

Hallo Blankhans, das ist kein Malteserkreuz sondern das Emblem des savoyischen Königshauses. Der Adler ist das Wappentier mit dem Savoyer-Kreuz. Das Kreuz auf der andern Seite der Klinge ist eine beliebte Variante des Savoyerkreuzes und befindet sich auch auch auf den Klingen der Säbel Modellreihe 1775 des Königreichs Sardinien - Piemont. Das Königreich heisst so, weil die Savoyer im Spanischen Erbfolgekrieg das Königreich Sardinien von den Spaniern geerbt oder zugeteilt bekamen. Seither heisst ...

Dienstag, 24. November 2020, 19:06

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Bajonettscheide zu Feldstutzerbajonett

Scheide für Bajonett mit Messingstiefel und ledernem Scheidenmund mit angehähter Strippe.

Sonntag, 22. November 2020, 17:33

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Stichbajonett zu Feldstutzer 1851

Hallo Microraptor. In den letzten Jahren wurden von Sammlern und Experten verschieden Abhandlungen zu den Musterexemplaren erstellt. Die sind natürlich noch vorhanden, aber nicht von allen Kantonen. Erst kürzlich tauchte das bisher einzige Musterexemplar zum fakultativen Weidmesser 1817 auf. Von den "gewöhnlichen" Bajonetten wurden meinse Wissens nie Musterexemplare verschickt. Ich schaue einmal noch im Reglement 1852 nach.

Samstag, 21. November 2020, 18:53

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Stichbajonett zu Feldstutzer 1851

Zum Buch von Grenacher: Es ist sind ja zwei Bücher in einem Schober und die sind ihren Preis wert. Wenn du die Illustrationen und professionellen Bilder ansiehst,bekommst du sehr viel für das Geld. Ich bin auch nicht Sammler von Versuchswaffen, aber sehr interessiert am geschichtlichen Kontext. So erfahren wir bei Grenacher viel über neue Materialien, wie z.B. die Kautschuk Griffschalen beim Vetterli Säbelbajonett und vieles über die Evaluation von Modellen. Da ich alle Varianten von Eidgenössis...

Montag, 5. Oktober 2020, 19:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Die Äxte konnte ich nicht erkennen. Es gibt ja schon nichts, was es nicht gibt. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie gesehen. Da hast du eine grosse Rarität gefunden. Bei den ältesten Aufnahmen von Sappeuren in meiner Sammlung habe ich diesen Gurt noch nie gesehen. Ich muss in der Armeeorganisation von 1852 bis 1874 nochmals nachsuchen. Ich weiss nicht, ob es damals die Batallions Zimmerleute immer noch gegeben hat. Dann würde diese Aufmachung voll Sinn machen.

Montag, 5. Oktober 2020, 14:00

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Ich muss mich korrigieren. Der Sappeur trägt ein Patchworkgehänge der Ordonnanz 1861. Tragetasche wie von Joehau beschrieben und einen Leibgurt wahrscheinlich aus einem älteren Artillerieboudrier zusammengesetzt. Ich habe in meiner Sammlung eine Vielzahl von verschiedenen Leibgürtel, die alle so aus der Zeit zwischen 1861 und 1878 stammen.

Montag, 5. Oktober 2020, 13:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Hallo Bergbueb, Microraptor und Joehau die Tragetasche für das Faschinenmesser von Joehau entspricht der Ordonnanz von 1861. Dazu gehört der dreiteilige Leibgurt, der dann 1878 durch einen einfachen Leibgurt mit Dorn-Schnalle abgelöst wurde. Das schöne Bild vom Sappeur - klar erkennbar am Tschako Emblem - ist insofern interessant, weil er ein Artillerieboudrier der Ordonnanz 1817/42/52 trägt, was man ganz deutlich an den beiden Rundscheiben an der Schnalle erkennt. Die gekreuzten Kanonen darauf ...

Samstag, 29. August 2020, 19:42

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel Ordonnanz 1842/52, berittene Mannschaft

Hallo Microraptor, du weist auf etwas hin, das vielen Sammlern entgeht: die Ordonnanz 1842/52 führt für die berittenen Artilleristen wohl die gleigen Säbel wie für die Kavallerie ein, aber mit kürzeren Klingen. Der Grund dafür war, dass Artilleristen am Boden oft die Stücke anschieben und in Position bringen müssen und ihnen dabei ein allzu langer Säbel in die Quere kommen könnte. Die französische Armee hat aus dem gleichen Grund 1829 für die berittene Artillerie ein besonderes kürzeres Modell e...

Mittwoch, 19. August 2020, 10:53

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Ich meine, das ist eine von hunderten Hybridvarianten dieses Faschinenmessers, wie sie in Frankreich von Feuerwehr und andern Organisationen wahrscheinlich individuell angeschafft wurden. Für mich bedeutsam ist die Stahlniete im Griff, was auf belgische oder holländischen Ursprung weisen könnte.

Donnerstag, 13. August 2020, 20:28

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Da noch einige bruchstückartige Ergänzungen zum Faschinenmesser 1842/52: 1875 passierte eine grosse Reform schweizerischen Wehrwesen. Bis 1874 haben die Kantone die Blankwaffen nach Mustermodellen selber direkt bei den Solinger Fabriken und z.Teil in Klingenthal angekauft. Die Ausrüstung der Truppen erfolgte kantonal in oft grosser Abweichung von den Eidgenössischen Reglementen. Unmittelbarer Anlass zur lange aufgeschobenen Reform war die Internierung der Bourbaki Armee 1871. Die aufgebotenen ka...

Mittwoch, 22. Juli 2020, 20:39

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Grenadiersäbel 1767

Das ist ja wirklich ein originaler 1767er Grenadier. Die sind ja sehr selten, vor allem mit dem verschlungenen L, das in der Revolutionszeit bei vielen Exemplaren ausgekratzt oder ausgeschliffen wurde. Könntest du bitte einmal die Grösse der Buchstaben von GRENADIER messen. Aufgrund der Grösse könnte der Säbel zeitlich noch etwas eingegrenzt werden. Eigentlich müsste zudem noch auf dem Klingenrücken "Klingenthal" erkennbar sein.

Samstag, 11. Juli 2020, 12:25

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragvorrichtung Faschinenmesser 1842/52

Hallo Bergbueb, was ist das eigentlich für ein Bergmassiv? Sieht aus wie Churfirsten von hinten. Bei allen Waffen und bei allem Lederzeug der kantonalen Truppen (bis 1875) und der Eidgenössischen Armee (ab 1875) kannst du davon ausgehen, dass alles gebraucht wurde, bis die Vorräte in den Magazinen erschöpft waren. Die Armee war sehr kostenbewusst, denn alles, was man noch brauchen konnte, ersparte Neuanschaffungen.

Freitag, 10. Juli 2020, 18:35

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragvorrichtung Faschinenmesser 1842/52

Ein sehr schönes, absolut originales Koppel 1852 für Genietruppen hast du da. Aus den Bildern ist nicht ersichtlich, ob das Koppel ursprünglich weiss war und 1861 geschwärzt wurde oder ob es nach 1861 in original Schwarz hergestellt wurde. Was suchst du für eine Scheide? Ich würde eine Scheide zum Peabody-Bajonett organisieren. Ich schaue mal, vielleicht habe ich noch eine. Die Verbingungsschlaufe ist ein einfaches Teil, die kann dir jeder Sattler oder Schuhmacher machen, das Schwierigste ist de...

Samstag, 13. Juni 2020, 08:34

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Giberne 1842

Hallo Bergbueb, jetzt habe ich es gefunden. Es ist eine Infanterie-Patronentasche nach Ord 1842, gut möglich, dass sie aus einem früheren Modell an Ord 1842 angepasst wurde: Hier der Ausschnitt aus der Ordonnanz 1842, angenommen durch die Tagsatzung am 20. August 1842 I. INFANTERIE A. Mannschaft b. Lederzeug §.5. Die Patronentasche "Das Kästchen von Holz, mit der erforderlichen innern Einrichtung; die äussere Seite mit drei Täschchen versehen; der Patrontaswchendeckel von strarkem Leder mit eine...

Freitag, 12. Juni 2020, 20:15

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Giberne 1842

Hallo Bergbueb, zeig doch einmal die Patronentasche von hinten, damit man sieht, wie das Bandelier eingeschnallt ist. Ich meine, die Patronentasche ist Ord 1817, aber diese Vorrichtung am Bandelier für das Bajonett habe ich noch nie gesehen. Aber eben, bei Schweizer Ordonnanzausrüstungen vor 1875 gibt es nichts, was es nicht gibt. Eigentlich ist bei der Ordonnanz 1817 das Bajonett seitlich an der Tasche befestigt. Wer das erfunden hat, ist sicher noch nie mit einem baumelnden Bajonett an der Tas...

Dienstag, 26. Mai 2020, 08:58

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragvorrichtung Faschinenmesser 1842/52

Hallo Bergbueb, es freut mich sehr, dass ich dir etwas zeigen konnte, dass dich interessiert. Ich bin auch ein Bergbueb, aber schon lange keine Buebili mehr. Ich bin schon 50 Jahre am Sammeln und das Lederzeug erwarb ich nach dem Jahre 2000, als der Bestand verschiedener kantonaler Zeughäuser liquidiert wurde. Das Lederzeug wird eigentlich zu wenig gewürdigt. Es gibt da nicht allzuviele Varianten, die entsprechenden Vorschriften sind alle in den Reglementen 1817, 1842, 1852, 1861/62/68 usw. fest...

Montag, 25. Mai 2020, 19:16

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Doppeltragtaschen der Ordonnanz 1861

Beim Weidmesser 1842/52 war das Bajonett bereits mit der Strippe aufgehängt, also eingeschlauft und dann an der Schnalle besfestigt. Bei der änderung von bandelier auf Leibgurt konnte somit dieselbe Scheide verwendet werden.

Montag, 25. Mai 2020, 19:06

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragvorrichtung Faschinenmesser 1842/52

Hallo Bergbueb, das Datum musst du fliessend sehen. Wenn ein neuer Artikel eingeführt wurde, musste zuerst das Alte aufgebraucht werden. Bindend 1861 war die Schwärzung. die Strippe der Bajonettscheide ist für Tragarten, bei denen eine Scheidentasche verwendet wird Richtung Ort angenäht. Wenn jedoch die Bajonettscheide ohne Führung angehängt wird wie bei der Doppeltragtasche, die du eingestellt hast, wird die Strippe vom Scheidenmund weg angenäht.

Montag, 25. Mai 2020, 18:30

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragvorrichtung Faschinenmesser 1842/52

Der Bergbueb hat schon recht, bei den Doppeltragtaschen nach Ordonnanz 1861 wurden die Strippe an der Bajonettscheide für Doppeltragtaschen aufwärts angenäht. Bei der öffentlichen Ausschreibung der Bajonettscheiden für Doppeltragtaschen (im Bundesblatt digital einsehbar) wurde differenziert ausgeschrieben.