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Samstag, 8. November 2014, 19:15

steinschlosspistole H.MEUNIER

hallo. wollte fragen, ob jemand weiß, wo diese verwendet wurde. hat meunier auch an dt. kleinstaaten geliefert, oder stand sie in schweizer diensten? am lauf:"" ?.N.8.E. "" für das fragezeichen könnte stehen: "Z"..."2"...oder doch "E"... oder erkennt (weiß) jemand noch etwas anderes? ges.l.: ca. 48 cm...lauf.l.: 30,4 cm...cal gute 17 mm.....danke..

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Samstag, 8. November 2014, 19:18

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Sonntag, 9. November 2014, 08:25

Die erste dieser von Meunier in Lüttich gefertigten Pistolen habe ich 1965 bei einem Sammler in Biberach/Riss in Oberschwaben gefunden. Der hatte sie aus einem Dachbodenfund aus einem Haus in der Nähe. Etwa 10 weitere gleichartige Pistolen fanden sich später ebenfalls in Württemberg in der Umgebung von Ulm/Donau, so dass ich davon ausgehe, dass diese Meunier-Pistolen zum Bestand württembergischer Einheiten gehört haben. Allerdings ist diese These bisher nicht durch entsprechende Dokumente belegbar, sondern eben nur eine These.

Mir ist natürlich bekannt, dass ein Büchsenmacher Francois MEUNIER in Paris gearbeitet hat, aber die Schlossplattensignatur in der gleichen charakteristischen Art, wie diejenige bei den Pistolen von HENOUL und BEHR (die später so auch an den preußischen Feuerwaffen zu finden ist), die beide in Lüttich gearbeitet haben, legt sehr nahe, dass es sich hier um den ebenfalls im Stöckel nachweisbaren Büchsenmacher H.J.MEUNIER aus Lüttich handelt, welcher dort um 1764 gearbeitet hat Da das Herzogtum Württemberg zu jener Zeit bis 1812 über keinerlei eigene Waffenfabrikationsstätten verfügte, ist durchaus denkbar, dass der Waffenbedarf der württembergischen Armee aus Lüttich gedeckt wurde.
corrado26

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Sonntag, 9. November 2014, 09:00

hallo corrado. vielen dank für die interessanten ausführungen.